Brooklyn Beckham bricht sein Schweigen über den Familienzwist
Brooklyn Beckham hat öffentlich bestätigt, dass er nicht die Absicht hat, seine Beziehung zu seinen Eltern, David und Victoria Beckham, zu reparieren. Damit beendet er monatelange Spekulationen über einen familiären Bruch, der sich größtenteils abseits der Öffentlichkeit abgespielt hat.
In einer ausführlichen Erklärung, die er am Montag auf Instagram veröffentlichte, sagte der 26-Jährige, dass er sich nach Jahren des Schweigens zu Wort melde trotz dessen, was er als anhaltende Medienberichte über sein Privatleben bezeichnete.
„Ich habe jahrelang geschwiegen und alles darangesetzt, diese Angelegenheiten privat zu halten“, schrieb Brooklyn und fügte hinzu, dass er kaum eine andere Wahl gehabt habe, als auf die „veröffentlichten Lügen“ zu reagieren.
Abwesenheit statt Erklärung
Monatelang wurde Brooklyns Distanz zu seiner Familie vor allem durch seine Abwesenheit bei wichtigen Ereignissen deutlich. Er nahm weder an den Feierlichkeiten zum 50. Geburtstag seines Vaters teil, noch an einem gemeinsamen Angelausflug oder der Zeremonie, bei der David Beckham zum Ritter geschlagen wurde. Weihnachten verbrachte er ebenfalls in den USA mit seiner Ehefrau Nicola Peltz und deren Familie und nicht mit den Beckhams im Vereinigten Königreich.
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Britische Medien wie The Guardian und The Daily Telegraph berichteten bereits zuvor, dass Spannungen innerhalb der Familie rund um die Hochzeit von Brooklyn und Nicola im Jahr 2022 aufgekommen seien und die Auseinandersetzungen seither weitgehend hinter verschlossenen Türen stattfanden.
Vorwürfe von Kontrolle und Imagepflege
In seiner Stellungnahme warf Brooklyn seinen Eltern vor, über lange Zeit hinweg Kontrolle über sein Leben ausgeübt und das öffentliche Image über private Beziehungen gestellt zu haben. Er beschrieb, dass er in einer Umgebung aufwuchs, in der sorgfältig inszenierte Familienauftritte an der Tagesordnung waren, und erklärte, dass seiner Ansicht nach das öffentliche Bild oft über persönlichen Grenzen stand.
Er warf ihnen zudem vor, wiederholt private Konflikte an die Presse weitergegeben zu haben ein Muster, das ihn letztlich dazu gebracht habe, sich erstmals öffentlich zu äußern.
Konflikte rund um die Hochzeit kommen wieder auf
Ein Großteil von Brooklyns Darstellung drehte sich um seine Hochzeit. Er behauptete, dass Victoria Beckham sich kurz vor der Zeremonie aus dem ursprünglich geplanten Entwurf des Brautkleides von Nicola Peltz zurückgezogen habe.
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Brooklyn erklärte außerdem, dass er in den Wochen vor der Hochzeit unter Druck gesetzt worden sei, ein Abkommen über die kommerzielle Nutzung seines Namens zu unterzeichnen etwas, das sich laut ihm auch auf seine Ehefrau und zukünftige Kinder ausgewirkt hätte. Seine Weigerung habe einen Wendepunkt im Verhalten seiner Eltern ihm gegenüber markiert.
„Meine Eltern versuchen seit der Zeit vor meiner Hochzeit unermüdlich, meine Beziehung zu zerstören“, sagte er.
Juristische Schritte und gescheiterte Versöhnung
Mehrere britische Medien berichteten, dass der Konflikt später zu juristischem Schriftverkehr zwischen den Anwaltskanzleien Schillings im Auftrag von Brooklyn und Harbottle & Lewis die David und Victoria Beckham vertreten geführt habe.
Brooklyn erklärte, dass seine Versuche, Zeit allein mit seinem Vater zu verbringen, abgelehnt worden seien außer es handelte sich um öffentliche Großveranstaltungen. Später sei er vollständig ausgeschlossen worden, als seine Familie nach Los Angeles reiste.
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Ein Schlussstrich
Bezüglich der Spekulationen über seine Ehe wies Brooklyn Behauptungen zurück, Nicola Peltz kontrolliere ihn, und bezeichnete diese Erzählung als „völlig verdreht“.
„Ich werde nicht kontrolliert ich stehe zum ersten Mal in meinem Leben für mich selbst ein“, schrieb er und ergänzte, dass der Abstand zu seiner Familie die jahrelang empfundene Angst deutlich verringert habe.
Er beendete seine Erklärung mit den Worten, dass er und seine Frau sich eine Zukunft in „Frieden, Privatsphäre und Glück“ wünschen statt einer, die vom öffentlichen Image oder den Erwartungen der Medien geprägt sei.
Quellen: Instagram-Erklärung von Brooklyn Beckham, The Guardian und The Daily Telegraph.
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