Cristiano Ronaldo erwägt vereinsbesitz
Eine der bekanntesten Persönlichkeiten des Weltfußballs hat erneut Diskussionen über die Zukunft des Sports abseits des Spielfelds ausgelöst. Bei einer hochkarätigen Preisverleihung sprach Cristiano Ronaldo über Ambitionen, die über seine Zeit als Spieler hinausgehen.
Die Aussagen verbreiteten sich schnell online, zogen die Aufmerksamkeit von Fans und Medien auf sich und belebten Debatten über Führung, Besitzstrukturen und Verantwortung bei Spitzenklubs neu.
Eigentümerambitionen
Ronaldo äußerte sich bei den Globe Soccer Awards in Dubai am 27. Dezember 2024, laut ESPN und talkSPORT. Während er über Führung und Verantwortung im Fußball sprach, kam er kurz auf die Idee zu sprechen, eines Tages einen Verein zu besitzen.
„Wenn ich Eigentümer von Manchester United werde, werde ich ändern, was notwendig ist“, sagte Ronaldo laut Berichten von ESPN und talkSPORT. Der portugiesische Stürmer spielte in zwei getrennten Phasen für den englischen Klub.
Lesen Sie auch: Bournemouth erwägt Leihgabe für Mittelfeldspieler von Arsenal
Er stellte klar, dass es sich dabei um eine langfristige Vision und nicht um einen kurzfristigen Plan handelt, und fügte hinzu: „Ich bin noch sehr jung, aber merkt euch meine Worte, ich werde Eigentümer eines großen Klubs.“
Fokus auf manchester united
Der Verweis auf Manchester United fiel besonders auf, da der Klub weiterhin wegen sportlicher Leistungen, Managementstruktur und Eigentümerfragen unter Beobachtung steht. Laut ESPN ging Ronaldo nicht näher darauf ein, welche konkreten Veränderungen er für notwendig hält.
talkSPORT berichtete, dass Ronaldo seine Aussagen selbstbewusst machte und damit seine Überzeugung unterstrich, dass Spitzenvereine starke Entscheidungen auf Führungsebene benötigen. In der Vergangenheit hatte er sich bereits öffentlich zu Standards, Verantwortung und Kultur im Spitzenfußball geäußert.
Die finanzielle realität eines vereinskaufs
Mehrheitseigentümer eines Klubs wie Manchester United zu werden, würde ein außergewöhnlich hohes finanzielles Engagement erfordern. Laut Finanzanalysten, auf die sich internationale Wirtschaftsmedien beziehen, liegt die Bewertung des Vereins im Milliardenbereich, sodass ein kontrollierender Anteil enorme Investitionen voraussetzen würde.
Lesen Sie auch: Ehemaliger Premier-League-Schiedsrichter wegen Kinderpornografie verurteilt
Selbst für einen der bestverdienenden Sportler der Geschichte würde ein solcher Schritt vermutlich komplexe Finanzierungsmodelle, Partnerschaften oder Investorengruppen erfordern. Die Größenordnung der Summen verdeutlicht, wie ambitioniert und herausfordernd ein möglicher Einstieg in den Klubbesitz wäre.
Einfluss über die aktive karriere hinaus
Es gibt bislang keine Hinweise auf konkrete Schritte in Richtung Vereinsbesitz, und Ronaldo hat nicht angedeutet, dass entsprechende Pläne unmittelbar bevorstehen. Dennoch unterstreichen seine Aussagen den Wunsch, auch nach dem Ende seiner Spielerkarriere Einfluss im Fußball zu behalten.
Auf die Frage, ob er davon ausgehe, dass dieses Ziel Realität werde, antwortete Ronaldo bei derselben Veranstaltung schlicht: „Ganz sicher.“ Vorerst bleiben seine Aussagen hypothetisch, doch sie zeigen, wie sich einige der größten Namen des Sports bereits auf Macht und Verantwortung jenseits des Spielfelds vorbereiten.
Quellen: ESPN, talkSPORT
Lesen Sie auch: Trump drängt NFL-Teams, Siegertrainer zu verpflichten
Lesen Sie auch: Liverpool einigt sich mit jungem Verteidiger auf Vertragsbedingungen
