Laut SportBible waren Al-Nassr und der fünffache Ballon d’Or-Gewinner Cristiano Ronaldo nur Augenblicke davon entfernt, ihren ersten Titel in der Saudi Pro League seit 2019 zu gewinnen, doch ein verhängnisvolles spätes Eigentor verhinderte dies in einem dramatischen 1:1-Unentschieden gegen den Zweitplatzierten Al-Hilal. Das Ergebnis lässt das Titelrennen unerwartet offen, wobei Ronaldo nach dem Schlusspfiff sichtlich emotional war.
Im mit Spannung erwarteten Duell ging Al-Nassr durch Mohamed Simakan mit einem entscheidenden Tor in Führung. Als das Spiel in die letzten Sekunden ging, schien ein Sieg gesichert, der Al-Nassr einen uneinholbaren Sieben-Punkte-Vorsprung bei nur noch einem verbleibenden Spiel in der Saison verschafft hätte. Doch das Schicksal griff auf grausamste Weise ein.
In der 90. Minute, nur 10 Sekunden vor Spielende, unterlief Al-Nassr-Torhüter Bento ein verheerendes Eigentor, das den Spielstand ausglich und seinem Team den Sieg entriss. Der späte Ausgleich sorgte für Schockwellen im Stadion und ließ die Spieler von Al-Nassr, darunter einen tränenreichen Ronaldo, von der plötzlichen Wendung der Ereignisse fassungslos zurück.
Eine grausame Wendung des Schicksals
Das Unentschieden bedeutet, dass Al-Nassr nun fünf Punkte Vorsprung vor Al-Hilal hat. Entscheidend ist, dass Al-Hilal ein Spiel weniger bestritten hat, was bedeutet, dass das Titelrennen bis zum Schluss spannend bleiben wird. Für Al-Nassr ist das letzte Saisonspiel gegen Damac, und ein Sieg in dieser Partie würde Jorge Jesus‘ Team immer noch den Ligatitel sichern und Cristiano Ronaldos ersten Liga-Triumph in Saudi-Arabien bedeuten.
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Trotz der erdrückenden Enttäuschung nutzte Ronaldo schnell die sozialen Medien, um seine Teamkollegen und Fans zu motivieren. „Der Traum ist nah. Kopf hoch, wir haben noch einen Schritt zu gehen! Vielen Dank für die großartige Unterstützung heute Abend“, postete der 41-Jährige, was seine charakteristische Widerstandsfähigkeit widerspiegelt.
Ronaldos Widerstandsfähigkeit und Zukunft in Saudi-Arabien
Ronaldos Engagement für den saudischen Fußball bleibt trotz des jüngsten Rückschlags stark. Im Gespräch mit dem saudischen Sender Thmanyah bekräftigte er seine Zufriedenheit im Land. „Ich bin sehr glücklich. Wie ich schon so oft gesagt habe, gehöre ich zu Saudi-Arabien. Es ist ein Land, das mich, meine Familie und meine Freunde sehr gut aufgenommen hat. Ich bin hier glücklich, ich möchte hier weitermachen“, erklärte er.
Seine Kommentare unterstreichen seine Entschlossenheit, in der Saudi Pro League erfolgreich zu sein, auch wenn seine Amtszeit nicht frei von Dramen war. Bereits im Februar weigerte sich Ronaldo Berichten zufolge, für Al-Nassr zu spielen, aus Protest gegen die wahrgenommene Untätigkeit des Vereins im Wintertransferfenster. Berichte deuteten auch darauf hin, dass sein Ärger daher rührte, dass Karim Benzema erlaubt wurde, seinen Al-Ittihad-Vertrag zu kündigen, bevor er zu Al-Hilal wechselte, was Ronaldos intensiven Wunsch nach Wettbewerbsvorteilen und erstklassigen Talenten um sich herum unterstreicht.
Während sich die Saison dem Ende zuneigt, werden alle Augen auf Al-Nassrs letztes Spiel gegen Damac gerichtet sein, wo Ronaldo und seine Teamkollegen eine letzte Chance haben werden, ihren Titel-Traum in die Realität umzusetzen.
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Quellen: www.sportbible.com
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