Marc Cucurella sagt, dass die Kontakte zwischen Barcelona und seinen Vertretern im vergangenen Sommer nie zu ernsthaften Transferverhandlungen geführt hätten. Der Linksverteidiger wechselte stattdessen von Chelsea zu Real Madrid, wodurch ein ehemaliger Spieler der Barcelona-Jugendakademie nun auf der Gegenseite der größten Rivalität im spanischen Fußball steht. Er hat außerdem geschildert, wie er versucht hat, seinen spanischen Nationalmannschaftskollegen Rodri davon zu überzeugen, mit ihm nach Madrid zu kommen.
Die Bemühungen von Barcelona blieben erfolglos
Cucurella sagte, sein Berater habe einige Anrufe bezüglich einer möglichen Rückkehr nach Barcelona erhalten, doch die Gespräche seien nicht weitergegangen. Laut dem Bericht von Goal über seine Äußerungen habe er diese nicht als echtes Interesse gewertet. Diese Unterscheidung ist wichtig: Der Kontakt zum Umfeld eines Spielers ist noch lange kein Angebot, und Cucurella sprach nicht von einem Transfer, der kurz vor dem Abschluss stand.
Real Madrid bestätigte im Juni seinen Wechsel von Chelsea und gab bekannt, dass er einen Vertrag bis Juni 2032 unterschrieben habe. Seine Vergangenheit in der Nachwuchsakademie „La Masia“ des FC Barcelona machte diesen Wechsel besonders bemerkenswert, doch seine jüngsten Äußerungen deuten darauf hin, dass eine Rückkehr zum FC Barcelona nie so weit fortgeschritten war, wie die Gerüchte vermuten ließen.
Eine diskrete Nachricht an Rodri
Cucurella wollte, dass Rodri zu ihm ins Bernabéu kommt. Im Gespräch mit der Sendung „El Larguero“ von Cadena SER sagte er, er habe dem Mittelfeldspieler eine subtile Botschaft geschickt, in der er die Hoffnung zum Ausdruck brachte, dass sie im Verein Teamkollegen werden könnten. Rodris Antwort lautete, wie Cucurella sich erinnerte, im Wesentlichen: „Mal sehen.“ Cucurella sagte, er wolle ihn bei dieser persönlichen Entscheidung nicht unter Druck setzen.
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Barcelona gab im August die Verpflichtung von Rodri von Manchester City bekannt. Cucurellas Versuch endete somit damit, dass die beiden spanischen Nationalspieler nun bei gegnerischen Vereinen spielen. Er scherzte, er hoffe, dass Rodri auf dem Platz nicht allzu viel Erfolg haben werde, da dies auf Kosten von Madrid ginge.
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