Dana White

Dana White unterstützt mögliches Verbot eines umstrittenen Kicks, den Jon Jones berühmt machte

Ein Streit bei UFC 331 hat die Forderung nach einem Verbot von Tritten gegen das Knie neu entfacht. Der UFC-Chef widerspricht ihr nicht.

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Dana White unterstützt einen Vorschlag, einen umstrittenen Kick zu verbieten, der seit Langem mit Jon Jones verbunden wird. Auslöser war ein Streit während eines Kampfes bei UFC 331. Die Äußerung des UFC-Chefs spricht für eine Debatte über die Regeln. Der Tritt ist jedoch weiterhin erlaubt, und ein Verbot wurde nicht beschlossen.

Der Streit entstand in Los Angeles, als Edmen Shahbazyan sich während seines Mittelgewichtskampfes über seitliche Tritte von Brunno Ferreira gegen sein Knie beschwerte. Shahbazyan gewann anschließend einstimmig nach Punkten. Andy Foster, Geschäftsführer der kalifornischen Sportkommission, erklärte danach, er wolle eine Änderung der Regeln für seitliche Tritte gegen das Knie anstoßen, wie MMA Fighting berichtet.

White äußert sich zu einer umstrittenen Technik

Nach einer Ausgabe von Dana White’s Contender Series wurde White zu Fosters Vorstoß befragt. Er lobte den Funktionär und sagte: „Wir sind nicht anderer Meinung.“ Die knappe Antwort könnte weitreichende Folgen haben. Sollten die zuständigen Gremien die Technik schließlich verbieten, würden Kämpfer einen bislang erlaubten Tritt verlieren, mit dem sie das vordere Bein ihres Gegners angreifen oder einen heranstürmenden Gegner auf Abstand halten können. Whites Zustimmung allein ändert die Regeln nicht.

Bei dem oft als „Oblique Kick“ bezeichneten Tritt wird der Fuß gegen das Knie eines stehenden Gegners gestoßen. Kritiker warnen vor schweren Knieverletzungen. Die veröffentlichten einheitlichen MMA-Regeln der Association of Boxing Commissions and Combative Sports führen die verbotenen Handlungen auf, untersagen diesen Tritt gegen einen stehenden Gegner aber nicht. Das dort geregelte Verbot von Stampftritten betrifft einen am Boden befindlichen Kämpfer und damit eine andere Situation.

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Jon Jones und eine alte Debatte

Jones setzte die Technik während seiner Zeit als UFC-Champion im Halbschwergewicht häufig ein. Sein früherer Gegner Quinton „Rampage“ Jackson kritisierte ihren Einsatz nach seiner Niederlage gegen Jones im Jahr 2011. An diese Reaktion erinnert SPORTbible. Die aktuelle Diskussion betrifft somit einen Tritt, über den seit Jahren gestritten wird, auch wenn der Kampf zwischen Shahbazyan und Ferreira sie erneut ausgelöst hat.

Fosters Vorschlag müsste das zuständige Verfahren für Regeländerungen durchlaufen, bevor er Auswirkungen auf Kämpfe haben könnte. Offen ist vor allem, ob die Verantwortlichen eine neue Grenze für Tritte gegen das Knie ziehen und wie sie die Technik definieren würden, ohne andere erlaubte Beintritte zu erfassen.

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