Die FIA bestätigt die Rennen in Miami und Kanada nach der Absage der Rennen im Nahen Osten
Die Formel 2 wird 2026 erstmals in Nordamerika fahren, nachdem zwei neue Rennwochenenden in den Kalender aufgenommen wurden, infolge von Störungen in der Anfangsphase der Saison.
Dieser Schritt folgt auf Änderungen im Formel-1-Kalender: Die Grands Prix von Bahrain und Saudi-Arabien werden aufgrund der anhaltenden Situation im Nahen Osten nicht mehr im April stattfinden. Diese Entscheidung reduzierte den F1-Kalender von 24 auf 22 Rennen.
Ein kürzeres Championat sichern
Während sich die Formel 1 entschied, diese Veranstaltungen nicht zu ersetzen, stand die Formel 2 vor einer anderen Herausforderung. Mit nur 14 Rennwochenenden in ihrer Saison hätte der Verlust von zwei Wochenenden erhebliche Auswirkungen auf den Titelkampf und die Entwicklungsmöglichkeiten der Fahrer gehabt.
SportBible berichtete, dass die FIA beschlossen habe, den vollständigen F2-Kalender beizubehalten, indem die betroffenen Rennen verlegt wurden, anstatt sie vollständig zu streichen.
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Miami und Montreal bestätigt
Die Formel 2 bestätigte daraufhin, dass Miami und Montreal die zweite und dritte Runde der Saison 2026 ausrichten werden, jeweils im Rahmen ihrer entsprechenden Formel-1-Wochenenden.
Über das bloße Schließen von Lücken im Kalender hinaus ist diese Erweiterung auch aus einem anderen Grund bemerkenswert: Sie markiert die ersten Rennen der Serie in Nordamerika, einer Region, in der die Formel 1 in den letzten Jahren ein starkes Wachstum verzeichnet hat.
F2-CEO Bruno Michel sagte: „Ich möchte Stefano Domenicali [F1-CEO] und der Formel 1 für ihre Unterstützung danken, dies möglich zu machen, ebenso der FIA, den Veranstaltern der Grands Prix von Miami und Kanada und natürlich meinem Team, das hart daran gearbeitet hat, in so kurzer Zeit zwei neue Rennwochenenden auf die Beine zu stellen.
„Es war keine einfache Aufgabe, aber die Formel 2 erstmals nach Nordamerika zu bringen, ist wirklich fantastisch. Das ist etwas, das wir schon lange erreichen wollten, und es ermöglicht uns, so schnell wie möglich wieder Rennen zu fahren.“
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Die erweiterte Präsenz könnte Teams und Fahrern zudem eine größere Sichtbarkeit in einem wichtigen kommerziellen Markt des Sports verschaffen.
Fokus auf Hertas Weg in die Formel 1
Der überarbeitete Kalender kommt zu einem entscheidenden Zeitpunkt für Colton Herta, der von IndyCar zur Formel 2 gewechselt ist und für Hitech fährt, während er gleichzeitig eine Rolle als Reservefahrer für Cadillacs geplanten Formel-1-Einstieg innehat.
Herta, neunmaliger Rennsieger in der IndyCar-Serie, strebt die erforderlichen Superlizenz-Punkte an, um in der Formel 1 starten zu dürfen. Da das System auf einer über mehrere Saisons kumulierten Punktewertung basiert, hängt sein genaues Ziel davon ab, wie frühere Ergebnisse berücksichtigt werden. Ein starkes Abschneiden im Spitzenfeld dürfte jedoch ausreichen, um sich zu qualifizieren.
Mehrere IndyCar-Fahrer haben die Anforderungen für die Superlizenz bereits erfüllt, darunter Alex Palou, Pato O’Ward und Scott McLaughlin. Palou, der amtierende IndyCar-Champion, hat den Titel bereits viermal gewonnen.
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Trotz der anfänglichen Störungen stellt der überarbeitete Kalender sicher, dass die vollständige F2-Saison stattfinden wird, und bewahrt damit die Chancen für Fahrer, den Sprung in die Formel 1 zu schaffen.
Quellen: SportBible, FIA Formel 2, Formel 1
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