Audi wurde nach einem späten Boxenstopp beim Großen Preis von Bahrain 2026 in Malaysia am Sonntag mit einer Geldstrafe von 30.000 Euro belegt, von denen 20.000 Euro für zwölf Monate zur Bewährung ausgesetzt wurden. In der Praxis zahlt das Team 10.000 Euro, sofern es im kommenden Jahr ein ähnliches Vergehen vermeidet.
Der Vorfall ereignete sich während eines Safety-Car-Boxenstopps am Fahrzeug von Nico Hulkenberg in Sepang. Das automatisierte Freigabesystem schaltete auf Grün, während ein Mechaniker noch am Frontflügel arbeitete. Der Wagen rollte an, das Backup-System schaltete die Ampel innerhalb von zwei Zehntelsekunden wieder auf Rot, und Hulkenberg stoppte, bevor es zu einem Kontakt kam.
Hulkenberg erklärte in einem kurzen Statement nach dem Rennen, was schiefgelaufen war.
„Der Mann, der am Frontflügel arbeitet, dessen Schraubenzieher ist irgendwie verklemmt. Es war nicht der sauberste Stopp, aber ich hoffe, es geht ihm gut“, sagte er zu RacingNews365.
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Keine unsichere Freigabe, aber trotzdem gefährlich
Die Rennkommissare zogen in ihrem Urteil eine klare Trennlinie. Da das Auto seine Box nie verlassen habe, werteten sie den Vorgang nicht als formelle unsichere Freigabe. Dennoch wurde der deutsche Hersteller für die gefährliche Situation verantwortlich gemacht, die das verfrühte Grünsignal ausgelöst hatte, als sich der Mechaniker noch vor dem Auto in der Nähe des linken Vorderrads befand.
Audi bestätigte, dass das Crewmitglied unverletzt blieb und bei den folgenden Boxenstopps des Teams eingesetzt wurde.
Verstappen gewann nach 90-minütiger Wetterunterbrechung
Sepang war für alle ein schwieriger Nachmittag. Regen und Blitze verzögerten den Start um mehr als 90 Minuten, und Softwareprobleme trafen die Fahrzeuge mit Ferrari-Antrieb während der Einführungsrunden. Max Verstappen gewann das Rennen vor Kimi Antonelli und Lewis Hamilton.
Hulkenberg überquerte die Ziellinie als Elfter, 17,404 Sekunden hinter Verstappen und eine Position außerhalb der Punkteränge. Er sagte zu RacingNews365, es sei „ein verrückter Tag mit so vielen seltsamen Dingen, die im Rennen passiert sind“ gewesen.
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Die Strafe trifft Audi in einer Saison, in der der Konzern erstmals als Werksteam antritt, nachdem er den Standort Hinwil von Sauber übernommen hat. Die zur Bewährung ausgesetzten 20.000 Euro gelten für zwölf Monate ab dem Urteil; jedes ähnliche Vergehen in diesem Zeitraum macht die vollen 30.000 Euro fällig.
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