'I'm doing well': Musiala's answer to a year that keeps testing him

„Es geht mir gut“: Musialas Antwort auf ein Jahr, das ihn immer wieder auf die Probe stellt

Bayern-Münchens Offensivspieler Jamal Musiala hat nach zwei Zusammenbrüchen auf dem Spielfeld binnen drei Tagen sein Schweigen gebrochen. Er machte die Diagnose behandelbarer Absencen öffentlich und beendet damit eine Phase, die…

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„Zunächst einmal: Es geht mir gut.“

Mit diesen Worten begann Jamal Musiala am Dienstag sein Instagram-Statement. Es waren die ersten öffentlichen Worte des 23-Jährigen, seit er in zwei aufeinanderfolgenden Testspielen der Saisonvorbereitung ohne Gegnereinwirkung zusammengebrochen war. Der Offensivspieler des FC Bayern München erklärte, bei ihm seien kurze, vorübergehende, aber behandelbare Absencen diagnostiziert worden, ausgelöst durch eine neurologische Funktionsstörung. Sein Verein, seine Ärzte und seine Familie hätten seinen Wunsch, weiterzuspielen, mitgetragen.

Er benannte beide Vorfälle.

„Diese können zu den Episoden führen, die sich zuletzt ereignet haben, wie etwa gegen Leipzig und jetzt in Heidenheim.“

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„Das Wichtige ist, dass darüber hinaus kein weiteres gesundheitliches Risiko besteht.“

Der erste Zusammenbruch ereignete sich am Samstag im Testspiel des FC Bayern gegen RB Leipzig. Am Dienstag, rund acht Minuten nach seiner Einwechslung gegen den FC Heidenheim, brach er erneut zusammen.

Beinbruch in Atlanta

Um die Aufregung um Musiala einzuordnen, muss man zum 5. Juli 2025 zurückblicken. Im Viertelfinale der Klub-WM im Mercedes-Benz Stadium in Atlanta jagte er einem freien Ball in den Strafraum hinterher, genau in dem Moment, als sich Paris-Saint-Germain-Torhüter Gianluigi Donnarumma auf den Ball warf. Der Italiener landete auf Musialas linkem Bein, und der Offensivspieler wurde mit einem Wadenbeinbruch und einem ausgekugelten Sprunggelenk auf einer Trage vom Platz getragen. Er flog zur Operation nach München zurück und spielte monatelang nicht.

Auf der Bank in Boston, als Deutschland ausschied

Die Rehabilitation reichte bis zur WM, doch das Turnier belohnte ihn nicht. Musiala stand in Deutschlands Kader, doch Bundestrainer Julian Nagelsmann ließ ihn beim Sechzehntelfinale gegen Paraguay am 29. Juni auf der Bank. Er bevorzugte eine physisch stärkere Startelf, um mit den kompakten Südamerikanern mitzuhalten.

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Deutschland reiste an jenem Abend aus dem Gillette Stadium in Boston nach Hause. Julio Enciso köpfte Paraguay in Führung, Kai Havertz glich früh in der zweiten Halbzeit aus, und nach 30 torlosen Minuten Verlängerung gewann Paraguay das Elfmeterschießen mit 4:3. Torhüter Orlando Gill parierte gegen Havertz und Nick Woltemade, bevor José Canale den entscheidenden Elfmeter verwandelte. Nagelsmann trat wenige Tage später zurück.

„Ich habe die Verantwortung übernommen“

Die Pflichtspielsaison des FC Bayern beginnt am Samstag, dem 22. August, mit dem Franz-Beckenbauer-Supercup gegen Borussia Dortmund im Signal Iduna Park. Anstoß ist um 20:30 Uhr MESZ.

Musiala legte sich nicht darauf fest, einsatzbereit zu sein. Er sagte jedoch, er beabsichtige, weiter zu trainieren und zu spielen, während seine Neurologen den Zustand überwachen, und die Entscheidung liege bei ihm.

„Ich habe die Verantwortung für diese Entscheidung übernommen. Insgesamt habe ich ein sehr gutes Gefühl und bin auf dem richtigen Weg.“

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