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FIFAs Plan für ein 20-Milliarden-Dollar-Handelsunternehmen löst globalen Kampf um die Fußballverwaltung aus

FIFAs 20-Milliarden-Dollar-Plan für ein Handelsunternehmen stößt auf globalen Widerstand, da UEFA und CONCACAF den Verkauf von Anteilen kritisieren.

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FIFAs ehrgeiziger Plan, ein neues Handelsunternehmen im geschätzten Wert von 20 Milliarden US-Dollar zu gründen und einen bedeutenden Minderheitsanteil an externe Investoren zu verkaufen, hat eine heftige Debatte in der globalen Fußballlandschaft entfacht und scharfe Kritik von großen Konföderationen wie der UEFA und CONCACAF hervorgerufen.

Das vorgeschlagene Unternehmen, genannt FIFA Forward Enterprise (FFE), wird als „kontrollierte Tochtergesellschaft, die die kommerziellen und Veranstaltungsaktivitäten der FIFA konsolidiert“ beschrieben. Die FIFA beabsichtigt, etwa 20 % der FFE an Investoren zu verkaufen, mit dem Ziel, in diesem Jahr bis zu 4,2 Milliarden US-Dollar einzunehmen. Der Bankenriese JPMorgan arbeitet Berichten zufolge mit der FIFA an der Kapitalbeschaffung, wobei Tech-Investor Joshua Kushner über seinen Thrive Eternal Fonds in Gesprächen ist, um das Geschäft anzuführen. Greg Maffei, ehemals bei Liberty Media, berät die FIFA ebenfalls bei der Initiative, die erstmals am 28. Juli 2026 von Martyn Ziegler von The Times und der Financial Times gemeldet und später von der FIFA bestätigt wurde.

Wachsender Widerstand und Vorwürfe des ‚Ausverkaufs der Seele‘

Die Ankündigung stieß auf erheblichen Gegenwind. Die UEFA, der europäische Fußballverband, hat der FIFA vorgeworfen, einen Plan zu formulieren, um „sich selbst und ihre Freunde zu bereichern“, und erklärte, dass er darauf abzielt, die „Seele“ des Sports zu verkaufen. Die UEFA hat Notfallsitzungen angesetzt, um Strategien zur Bekämpfung des Vorschlags zu erörtern.

Diese Bedenken aufgreifend, schaltete sich der neue britische Premierminister Andy Burnham ein und bekräftigte, dass „die Weltmeisterschaft kein Produkt ist“ und „niemals jemandem zum Verkauf steht“, wie von ESPN berichtet. CONCACAF, der Dachverband für den nord-, mittelamerikanischen und karibischen Fußball, äußerte ebenfalls „Enttäuschung“ in einer Erklärung gegenüber The Guardian und führte einen Mangel an Beteiligung an der Entstehung des Plans an.

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FIFAs finanzielle Anreize und drohende Frist

Trotz der weit verbreiteten Kritik treibt FIFA-Präsident Gianni Infantino die Pläne voran und präsentiert die FFE als Mechanismus zur erheblichen Steigerung der Finanzierung für ihre 211 Mitgliedsverbände. Die FIFA behauptet, das Unternehmen könnte Folgendes bereitstellen:

20 Millionen US-Dollar pro Mitgliedsverband als Sofortfinanzierung.

Zusätzliche 20 Millionen US-Dollar pro Mitglied für den kommenden WM-Zyklus.

Dies summiert sich zu einer potenziellen Auszahlung von 40 Millionen US-Dollar an jeden Mitgliedsverband. Infantino hat den 19. September als Frist für die Verbände festgelegt, seine Pläne anzunehmen, wobei die anfänglichen 20 Millionen US-Dollar ab dem 1. Januar 2027 verfügbar wären, falls eine positive Rückmeldung erfolgt. Die BBC bestätigte diese finanziellen Behauptungen und die September-Frist.

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Die Abstimmungsanforderungen für den Plan auf dem FIFA-Kongress bleiben unklar, wobei Vorschläge von einer einfachen Mehrheit bis zu einer 75%-Stimme reichen. Während sich Widerstand formiert, hat Tschechien seine Unterstützung für den Plan angekündigt, was auf eine potenzielle Spaltung unter den Mitgliedsverbänden hindeutet, je näher die Frist rückt. Der Vorschlag kommt zu einem Zeitpunkt, da sich die FIFA unter Infantinos zehnjähriger Amtszeit zu einem „kommerziellen Giganten“ entwickelt hat, der über die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026 hinausblickt und sich auf das Turnier 2030 in Spanien, Portugal und Marokko konzentriert.

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