Pep Guardiola

Italien trifft sich angeblich mit Pep Guardiola inmitten von Spekulationen um die Nationalmannschaft

Italien hat sich angeblich mit Pep Guardiola getroffen, um ihn als nächsten Nationaltrainer zu gewinnen, doch Guardiolas Sabbatical bleibt ein Hindernis.

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Italien hat Pep Guardiola zu seinem Top-Kandidaten für den Posten des nächsten Nationaltrainers gemacht, wobei hochrangige Vertreter des italienischen Fußballverbandes Berichten zufolge für Gespräche nach Barcelona gereist sind.

Laut A Bola, unter Berufung auf Sky Sport Italia, traf sich Guardiola am Wochenende in Barcelona mit dem neu ernannten technischen Direktor Paolo Maldini und dessen Berater Leonardo.

Es wurde keine Einigung erzielt, aber das Treffen stellt einen ernsthaften Versuch dar, einen der erfolgreichsten Trainer seiner Generation davon zu überzeugen, die Azzurri zu übernehmen.

Maldini führt den ehrgeizigen Ansatz an

Maldini hat eine zentrale Rolle bei der Neugestaltung des italienischen Fußballs erhalten, nachdem die Nationalmannschaft zum dritten Mal in Folge die Qualifikation für eine Weltmeisterschaft verpasst hat.

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Guardiola wird Berichten zufolge als die ideale Persönlichkeit angesehen, um diesen Neuaufbau zu leiten, wobei die Euro 2028 bereits Teil der langfristigen Planung des Verbandes ist.

Der Spanier ist derzeit ohne Verein, nachdem er seine zehnjährige Amtszeit bei Manchester City beendet hat. Während seiner Zeit in England etablierte er City als dominierende Kraft im nationalen Fußball und holte zudem den ersten Champions-League-Titel des Vereins.

Zuvor hatte er äußerst erfolgreiche Stationen beim FC Barcelona und bei Bayern München, war aber noch nie auf internationaler Ebene als Trainer tätig.

Guardiolas Sabbatical bleibt das Hindernis

Trotz des Interesses Italiens könnte es sich als schwierig erweisen, Guardiola von einer Rückkehr ins Trainergeschäft zu überzeugen.

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Der 55-Jährige hat offen über seinen Wunsch gesprochen, sich nach fast zwei Jahrzehnten im Trainergeschäft vom Fußball zurückzuziehen. Wie von beIN Sports zitiert, erklärte Guardiola kürzlich, dass er das Leben abseits des Spiels genießt.

„Mental vermisse ich den Fußball überhaupt nicht. Ich habe mit 37 Jahren angefangen zu trainieren, und mein ganzes Leben war mit Fußball verbunden. Jetzt möchte ich das Leben entdecken, glücklich sein mit Dingen, die nichts mit Fußball zu tun haben.“

Italiens Vorschlag würde daher erfordern, dass Guardiola eine Pause verkürzt, die er als notwendig für seine Gesundheit und sein Familienleben beschrieben hat.

Eine starke Verbindung zu Italien

Guardiola hat bereits eine persönliche Verbindung zum italienischen Fußball. Nachdem er Barcelona als Spieler verlassen hatte, spielte er in den letzten Jahren seiner Karriere sowohl für Brescia als auch für die Roma.

Die Übernahme der Nationalmannschaft würde dennoch eine ganz andere Herausforderung darstellen. Italien hat seit 2014 an keiner Weltmeisterschaft mehr teilgenommen und die Turniere 2018, 2022 und 2026 verpasst.

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Ihr Triumph bei der Euro 2020 unter Roberto Mancini bleibt der klare Höhepunkt einer ansonsten schwierigen Periode.

Alternativen bleiben in Betracht

Obwohl Guardiola Berichten zufolge die bevorzugte Wahl des Verbandes ist, zieht Italien auch andere Kandidaten in Betracht.

Der ehemalige Nationaltrainer Roberto Mancini und Andrea Pirlo sollen beide auf der Shortlist stehen. Auch Antonio Conte wurde mit einer Rückkehr auf die Position in Verbindung gebracht, die er zwischen 2014 und 2016 innehatte.

Vorerst bleibt Guardiola ein ehrgeiziges Ziel und keine unmittelbare Ernennung. Das Treffen in Barcelona zeigt die Absicht Italiens, aber die entscheidende Frage ist, ob der Spanier überhaupt bereit ist, in den Fußball zurückzukehren.

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