Unai Simón, World Cup best goalkeeper

Unai Simón-Meme bringt Argentiniens zahnloses WM-Finale auf den Punkt

Ein virales Meme von Unai Simón verspottet Argentiniens zahnlose Offensivleistung im WM-Finale, das sie ohne einen einzigen Torschuss beendeten.

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Eine kurze Interaktion nach dem Spiel mit Unai Simón ist viral gegangen, nachdem Fans sie nutzten, um Argentiniens Offensivleistung im WM-Finale zu verspotten.

Das Filmmaterial zeigte offenbar, wie der spanische Torhüter Mitglieder des argentinischen Kaders nach dem 1:0-Sieg seines Landes in der Verlängerung in New Jersey begrüßte.

Ein vom Account Football Tweet auf X geteilter Beitrag scherzte, dass dieser Austausch das erste Mal gewesen sei, dass die argentinischen Spieler Simón während der gesamten 120 Minuten gesehen hätten.

Es war eine offensichtliche Übertreibung, die jedoch auf einer außergewöhnlichen Statistik basierte: Argentinien beendete das Finale, ohne einen einzigen Torschuss abzugeben.

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Der Witz enthielt eine unbequeme Wahrheit

Spanien kontrollierte über weite Strecken Ballbesitz und Raum, während Argentinien sich fast ausschließlich darauf konzentrierte, den eigenen Strafraum zu verteidigen.

Lionel Scalonis Team blieb kompakt und versuchte, Spaniens Rhythmus zu stören, doch diese Herangehensweise ließ Lionel Messi und Julián Álvarez am anderen Ende des Spielfelds isoliert zurück.

Laut dem Minutenticker des Guardian vom Finale gab Argentinien seinen ersten anerkannten Torschuss erst in der 117. Minute ab. Messi nahm den Ball außerhalb des Strafraums an und schoss ihn auf Mikel Merino statt auf Simóns Tor.

Der Torhüter war nicht gänzlich ein Zuschauer. Er eilte in den Anfangsminuten weit aus seinem Strafraum, um einen für Messi bestimmten Pass abzufangen, und fing später in der Nachspielzeit der zweiten Halbzeit eine Flanke ab.

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Er musste jedoch nie eine konventionelle Parade zeigen.

Spanien hielt Argentinien vom Tor fern

Der Unterschied zwischen den beiden Teams spiegelte sich während des gesamten Spiels wider.

Wie von The Times beschrieben, hatte Spanien 22 Ballkontakte im gegnerischen Strafraum verzeichnet, während Argentinien in der Schlussphase der regulären Spielzeit nur einen einzigen zustande gebracht hatte. Messi war ebenfalls auf nur 20 Ballkontakte beschränkt, da sein Team Schwierigkeiten hatte, anhaltende Angriffe aufzubauen.

Argentinien wurde erst etwas wagemutiger, nachdem Ferran Torres in der 106. Minute den Bann brach.

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Messi schickte in der 115. Minute eine Flanke auf das Tordach, bevor sein erster Schuss zwei Minuten später geblockt wurde. Giuliano Simeone trieb dann einen gefährlichen Ball durch den Strafraum und schoss später aus einer vielversprechenden Position über das Tor.

Diese späten Momente bereiteten Spanien zwar einige Sorgen, doch keiner führte zu einem Versuch, den Simón hätte halten müssen.

Simón beendet Turnier mit einer weiteren weißen Weste

Das Finale krönte eine herausragende Weltmeisterschaft für den Torhüter von Athletic Club.

Spanien kassierte im gesamten Turnier nur ein einziges Gegentor, während Simón im Finale eine weiße Weste behielt und den Goldenen Handschuh als bester Torhüter des Wettbewerbs erhielt. Seine Rolle ging über Paraden hinaus, denn seine Positionierung ermöglichte es Spaniens Abwehrreihe, hoch zu stehen und den Gegnern den Raum zu verdichten.

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Der virale Witz erfasste daher nur einen Teil der Geschichte. Argentinien bedrohte sein Tor selten, aber Simóns Bereitschaft, seinen Strafraum zu verlassen, trug auch dazu bei, dass sich mehrere vielversprechende Situationen nie zu Torschüssen entwickelten.

Spanien sicherte sich schließlich durch Torres‘ Tor in der Verlängerung seinen zweiten Männer-WM-Titel. Argentinien hingegen beendete das wichtigste Spiel des Turniers, ohne den gegnerischen Torhüter auch nur einmal zu prüfen.

Für ein Team, das von Messi angeführt wurde und Ambitionen hatte, die Trophäe zu verteidigen, lieferte diese Statistik den sozialen Medien eine Pointe, der schwer zu widerstehen war.

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