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Jack Doohan verlässt Alpine nach kurzem F1 Kapitel

Ein kurzes Zeitfenster in der Formel Eins

Jack Doohans Karriere in der Formel Eins entwickelte sich deutlich schneller als erwartet. Nach mehr als zehn Jahren Aufbauarbeit endete sein Einsatz als Stammfahrer bei Alpine bereits nach wenigen Saisonrennen.

According to Australian Associated Press einigten sich der 22 Jährige und das Team darauf, die Zusammenarbeit als Einsatzfahrer vor der Saison 2026 der FIA Formel Eins Weltmeisterschaft zu beenden. Damit schloss sich ein Kapitel, das mit großen Hoffnungen begonnen hatte, aber nur begrenzten sportlichen Spielraum bot.

Der lange Weg ins Stammcockpit

Doohan, Sohn des fünffachen Motorrad Weltmeisters Mick Doohan, war über mehrere Jahre Teil des Nachwuchsprogramms von Alpine. Seine Laufbahn im Team umfasste Einsätze als Testfahrer und Ersatzfahrer, bevor er gegen Ende der Vorsaison sein Debüt in der Formel Eins gab.

Mit der Bestätigung als Stammfahrer für 2025 an der Seite von Pierre Gasly schien der entscheidende Schritt in seiner Karriere vollzogen.

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Schwieriger Saisonstart

Auf der Strecke blieb der erhoffte Durchbruch jedoch aus. Doohan startete in sechs Rennen und schied bei zwei davon vorzeitig aus. Sein bestes Resultat war ein 13 Platz beim Großen Preis von China im März.

Die Saison begann mit einem Unfall in der ersten Runde des verregneten Australien Grand Prix in Melbourne. Ein weiterer Crash folgte in Miami, das zugleich sein letzter Auftritt für Alpine blieb.

Angesichts anhaltender Probleme entschied sich das Team anschließend für einen Fahrerwechsel und setzte den Argentinier Franco Colapinto ein.

Die Lage bei Alpine

Alpine beendete die Saison auf dem letzten Platz der Konstrukteurswertung. Pierre Gasly erzielte sämtliche 22 Punkte des Teams, während Colapinto zwar 17 Rennen ohne Ausfall absolvierte, jedoch punktlos blieb.

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Obwohl Colapinto in sechs Rennen vor Gasly ins Ziel kam, änderte der Wechsel wenig an der angespannten Gesamtsituation des Rennstalls.

Ein Fahrer mit klaren Ambitionen

Nach seiner Abberufung blieb Doohan dem Team als Test und Ersatzfahrer erhalten. In einer Stellungnahme machte er jedoch deutlich, wie schwer ihm diese Rolle fiel.

„Ich bin sehr stolz darauf, mir meinen Lebenstraum erfüllt zu haben und professioneller Formel Eins Fahrer geworden zu sein, und ich werde dem Team immer dankbar sein, dass es mir diesen Weg ermöglicht hat“, sagte er.

Weiter erklärte er, „diese Phase ist schwer zu akzeptieren, denn als Rennfahrer will ich auf der Strecke stehen.“

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Ein Einschnitt im richtigen Moment

Der Wunsch, regelmäßig Rennen zu fahren statt im Hintergrund zu bleiben, gilt als wesentlicher Grund für seinen Abschied. Mit 22 Jahren stehen Doohan weiterhin Optionen im internationalen Motorsport offen, auch wenn ein kurzfristiges Comeback in der Formel Eins als unwahrscheinlich gilt.

Sein Ausstieg bei Alpine markiert damit weniger ein endgültiges Aus, sondern vielmehr eine Zäsur in einer Karriere, die vom hohen Tempo und der geringen Geduld der modernen Formel Eins geprägt ist.

Quellen: Australian Associated Press

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