Die Los Angeles Lakers hatten das größere Angebot. Jonathan Kuminga unterschrieb trotzdem in Minneapolis.
Kuminga hat sich mit den Minnesota Timberwolves auf einen Zwei-Jahres-Vertrag über 12,4 Millionen Dollar geeinigt, inklusive einer Spieler-Option für die zweite Saison, die ihn 2027 zurück in die uneingeschränkte Free Agency bringt, wie ESPN-Reporter Shams Charania am Mittwoch unter Berufung auf Agent Aaron Turner berichtete. Die Einigung beendete eine sommerlange Pattsituation um Kumingas Zukunft und beschert Minnesota einen vielseitigen Forward bei kurzer Bindung.
Größeres Lakers-Geld ausgeschlagen
Los Angeles legte sich mächtig ins Zeug. Die Lakers boten einen Sign-and-Trade über drei Jahre und mehr als 12 Millionen Dollar pro Saison an, ein Paket mit mehr garantiertem Geld und einer längeren Laufzeit, als Minnesota es hätte bieten können. Kuminga lehnte es ab, ebenso wie das Interesse der Chicago Bulls und der Portland Trail Blazers, und nahm den kürzeren Vertrag der Timberwolves an.
Im Gegenzug erhält er Kontrolle. Die auf zwei Jahre begrenzte Laufzeit mit Spieler-Option bringt Kuminga 2027 zurück auf den Free-Agent-Markt, diesmal mit einer kompletten Saison als Starter bei einem Titelanwärter im Rücken.
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Edwards und Ball führten die Überzeugungsarbeit an
Anthony Edwards und Neuzugang LaMelo Ball waren beide lautstark am Werben Minnesotas beteiligt. Tim Connelly, President of Basketball Operations der Timberwolves, flog Anfang des Monats für ein vierstündiges persönliches Treffen mit Kuminga nach Miami, und Head Coach Chris Finch sprach mit ihm über die Rolle.
Diese Rolle steht fest. Kuminga ist laut Charanias Bericht als Power Forward neben Edwards, Ball, Jaden McDaniels und Center Rudy Gobert eingeplant.
Ein umgebauter Minnesota-Kader
Die Timberwolves beendeten die vergangene Saison mit 49-33 und erreichten zum fünften Jahr in Folge die Playoffs. Ihr Sommer war bereits bewegt: Minnesota gab Julius Randle und Naz Reid in einem Offseason-Deal zwischen vier Teams ab, der Ball von den Charlotte Hornets brachte, ein Umbruch, der ein Loch im Frontcourt riss, das Kuminga nun füllt.
Kumingas Weg nach Minnesota führte über Atlanta. Im Februar im Rahmen des Kristaps-Porzingis-Deals von den Golden State Warriors zu den Hawks getradet, bestritt er 16 Spiele der regulären Saison mit im Schnitt 12,3 Punkten, 5,3 Rebounds und 2,1 Assists und legte anschließend in den Playoffs 13,7 Punkte pro Partie auf. Die Hawks zogen am 29. Juni seine 24,3-Millionen-Dollar-Team-Option nicht, wodurch er in die Free Agency wechselte.
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Michael Scotto berichtete, Kuminga „habe das Gefühl, es sei die sportlich beste Lösung und gebe ihm die Chance, bei einem Titelanwärter als Power Forward in der Startaufstellung zu stehen“.
Kuminga wird im Oktober 24 Jahre alt und soll das Training Camp als Starting Power Forward der Timberwolves eröffnen.
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