Joshua Kimmich

Joshua Kimmich fällt schonungsloses Urteil nach Deutschlands schockierendem WM-Aus

Deutschlands WM-Aus löst bei Kapitän Kimmich und Havertz tiefe Enttäuschung aus, die eine schonungslose Analyse der Leistung fordern.

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Deutschlands FIFA-Weltmeisterschafts-Kampagne ist auf bekannte, schmerzhafte Weise zu Ende gegangen, wobei die Nationalmannschaft zum dritten Mal in Folge in der Runde der letzten 32 ausgeschieden ist. Eine Niederlage im Elfmeterschießen gegen Paraguay, das auf Platz 41 der Weltrangliste steht, hat schonungslos ehrliche Einschätzungen von Kapitän Joshua Kimmich und Stürmer Kai Havertz ausgelöst, die beide tiefe Enttäuschung äußerten.

Im Spiel ging Paraguay durch Julio Enciso in Führung, bevor Kai Havertz für Deutschland ausglich. Havertz vergab später eine große Chance, den Sieg in der regulären Spielzeit zu sichern – ein Moment, der sich als kostspielig erweisen sollte, als das Spiel ins Elfmeterschießen ging. Paraguay triumphierte schließlich mit 4:3 im Elfmeterschießen und schickte die viermaligen Weltmeister nach Hause.

Ein bekanntes, schmerzhaftes Aus

Das frühe Ausscheiden markiert einen erheblichen Tiefpunkt für den deutschen Fußball und setzt einen beunruhigenden Trend der Unterperformance auf der größten Bühne fort. Laut Sportbible ist dies die dritte Weltmeisterschaft in Folge, bei der Deutschland nicht über das Achtelfinale hinausgekommen ist – ein starker Kontrast zu ihrem historisch dominanten Ruf.

Die Statistiken rund um ihr Ausscheiden zeichnen ein düsteres Bild:

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  • Paraguay erzielte in der Qualifikation durchschnittlich nur 0,78 Tore pro Spiel, der gemeinsam niedrigste Wert aller Teams, die die Endrunde erreichten.
  • Deutschland hat nun in 10 aufeinanderfolgenden WM-Spielen Gegentore kassiert, ihre längste Serie in der Geschichte.
  • Das letzte Zu-Null-Spiel der Mannschaft bei einer Weltmeisterschaft stammt aus dem Finale 2014 gegen Argentinien, das sie gewannen.

Kapitäne reflektieren über ein verdientes Scheitern

In der Mixed Zone nach dem Schlusspfiff nahm Kapitän Joshua Kimmich kein Blatt vor den Mund, was die Leistung der Mannschaft betraf. „Es fühlt sich furchtbar an. Wir haben gegen keinen Gegner gut gespielt. Dreimal hatten wir große Probleme gegen Mannschaften, die nicht Weltklasse sind. Das ist eine Tatsache. Wir haben es vollkommen verdient, ausgeschieden zu sein“, erklärte Kimmich, wie von NDTV berichtet wurde.

Stürmer Kai Havertz schloss sich den Gefühlen seines Kapitäns an und drückte sein tiefes Bedauern über die wiederholten Misserfolge der Mannschaft aus. „Ich bin sprachlos. Meine zweite Weltmeisterschaft, und wir haben es zum zweiten Mal vermasselt. Die letzten Turniere waren eine Katastrophe. Das Einzige, was ich sagen kann, ist, es tut mir leid. Wir Spieler müssen uns selbst kritisch hinterfragen. Wir spielen für ein riesiges Land mit einer reichen Fußballgeschichte“, beklagte Havertz.

Kimmich reflektierte weiter über seine Rolle als Kapitän und die Last der Verantwortung. „Als Kind, wenn man die Nationalmannschaft gesehen hat, waren es immer Halbfinals, Finals, Weltmeister – immer große Erfolge. Das hat einen wirklich geprägt, die Leidenschaft für die Nationalmannschaft zu entwickeln, und das ist etwas, das man den Kindern und den Menschen zu Hause geben und bieten möchte“, erklärte er. „Wieder einmal haben wir es nicht geschafft, Euphorie zu entfachen, eine Mannschaft auf dem Platz zu sein, mit der sich die Leute identifizieren können… Ich spüre diese Verantwortung, und wir alle sollten diese Verantwortung generell spüren – diejenigen von uns, die auf dem Platz standen – und nicht versuchen, jemand anderem die Schuld zu geben. Am Ende haben wir es wieder vermasselt, weil wir den Gegner nicht schlagen konnten.“

Das frühe Ausscheiden lässt Deutschland eine tiefgreifende Phase der Selbstreflexion bevorstehen, während sie mit einer konstanten Unfähigkeit kämpfen, auf dem Spitzenniveau des internationalen Fußballs zu bestehen.

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