Klopp mit überraschendem Wechsel in Verbindung gebracht, der sein Vermächtnis bei Liverpool auf die Probe stellen könnte
Jürgen Klopps Name ist wieder in die Diskussion um Trainerposten bei Europas Topklubs zurückgekehrt und entfacht erneut Debatten über ein mögliches Comeback an der Seitenlinie – ein Schritt, der unweigerlich seine Stellung unter den Liverpool-Anhängern auf die Probe stellen würde.
Der ehemalige Liverpool-Trainer hat sich seit seinem Abschied von der Anfield Road aus dem direkten Trainergeschäft zurückgezogen, wo er eine der erfolgreichsten Phasen in der modernen Vereinsgeschichte prägte. Jede Rückkehr – insbesondere in England – hätte sowohl sportliche Relevanz als auch emotionale Tragweite.
Ein Abschied mit Ehren
Klopp trat am Ende der Saison 2024/25 zurück, nachdem er Liverpool zur ersten Premier-League-Meisterschaft und einem Champions-League-Titel geführt hatte – Errungenschaften, die seinen Platz in der Klubgeschichte zementierten.
Statt unmittelbar eine neue Trainerstelle anzutreten, schlug Klopp einen anderen Weg ein. Im Januar 2025 übernahm er eine führende Managementposition als „Head of Global Soccer“ bei der Red Bull Gruppe und verantwortet dort die fußballbezogenen Multi-Klub-Aktivitäten des Unternehmens.
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Trotz dieser langfristigen Aufgabe reißen die Spekulationen nicht ab. Britische und spanische Medien berichten, dass Real Madrid Klopps Situation genau beobachtet – für den Fall, dass man sich von Cheftrainer Xabi Alonso trennt. Sein Name wird daher als eine mögliche Option im Bernabéu gehandelt.
Spekulationen um Chelsea
Auch mit dem FC Chelsea wurde Klopp in Verbindung gebracht, nachdem Enzo Maresca den Verein verlassen hat. Allerdings wäre ein Engagement an der Stamford Bridge äußerst heikel, angesichts seiner tiefen Verbundenheit mit dem FC Liverpool.
Der frühere Chelsea-Mittelfeldspieler Joe Cole nannte Klopp in einem Interview mit Paddy Power seinen „absoluten Wunschkandidaten“, räumte aber ein, dass das Szenario sehr unwahrscheinlich sei.
„Ich weiß, das klingt verrückt, aber Jürgen Klopp – ich weiß, er würde es wahrscheinlich nicht mal in Betracht ziehen, weil es eben Chelsea ist und er zu Liverpool gehört – aber man weiß ja nie“, sagte Cole.
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„Wenn das Hauptziel eines Klubs ist, Titel zu gewinnen, und man hat das nötige Geld, dann sollte man die ganz Großen ansprechen. Klar, es wirkt unrealistisch, aber wenn man diese Denkweise nicht hat, setzt man immer auf den nächsten aufstrebenden Trainer – genau das, was man mit Enzo Maresca versucht hat.“
Ein Realitätscheck
Ein Wechsel zu Chelsea würde bei vielen Liverpool-Fans wohl auf erheblichen Widerstand stoßen, insbesondere angesichts der langjährigen Rivalität beider Klubs in Premier League und Champions League während Klopps Amtszeit.
Doch derzeit erscheinen diese Spekulationen eher theoretischer Natur. Laut „The Telegraph“ plant Chelsea nicht, einen Trainer mit großem Namen zu verpflichten, was einen Wechsel Klopps trotz seiner Verdienste weitgehend ausschließt.
Stattdessen soll der Verein in fortgeschrittenen Gesprächen mit Liam Rosenior sein, dem aktuellen Trainer von RC Strasbourg. Rosenior kam im Juli 2024 zum französischen Erstligisten, der wie Chelsea zur selben Eigentümergruppe gehört, und passt besser zur datengetriebenen, entwicklungsorientierten Strategie des Klubs.
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In diesem Zusammenhang dürfte Klopps Name zwar weiterhin in Diskussionen auftauchen, doch eine Rückkehr ins englische Vereinsmanagement – insbesondere bei Chelsea – bleibt äußerst unwahrscheinlich.
Quellen: The Telegraph, Paddy Power
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