Laporta behauptet, Flick sei immer seine erste Wahl gewesen, nur wenige Tage vor der Barcelona-Wahl
Laut Mundo-Deportivo-Journalist Ferran Martínez machte Laporta diese Aussagen in einem Interview mit der SER-Catalunya-Sendung „Què t'hi jugues“, in dem er erklärte, dass sein Interesse an Hansi Flick mehrere Jahre zurückreiche.
Laporta erinnert sich an frühes Interesse an Flick
Joan Laporta sagte, Hansi Flick habe bereits ganz oben auf seiner Liste gestanden, als er 2021 als Präsident des FC Barcelona zurückkehrte.
„Ich hätte Flick früher verpflichtet, sobald ich angekommen wäre“, sagte Laporta im Radiointerview.
Zu diesem Zeitpunkt sei der deutsche Trainer jedoch nicht für Barcelona verfügbar gewesen. Laut Laporta habe Flick damals bereits eine Rolle im Umfeld der deutschen Nationalmannschaft angestrebt, was einen Wechsel schwierig gemacht habe.
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„Damals war er keine Option, aber er war derjenige, der mir für Barça am besten gefiel“, sagte Laporta.
Inspiration durch Gespräch mit Ralf Rangnick
Laut Mundo Deportivo begann Laportas Interesse an dem deutschen Trainer, nachdem er ein Interview mit Ralf Rangnick gelesen hatte, in dem dieser über eine neue Generation deutscher Trainer sprach.
Daraufhin bat Laporta den sportlichen Vizepräsidenten des FC Barcelona, Rafael Yuste, ein Treffen mit Rangnick zu arrangieren, um mehr über diese Trainerprofile zu erfahren.
„Ich bat Yuste, ihn zum Mittagessen einzuladen, und er sagte uns, dass Flick der engagierteste von allen sei“, sagte Laporta im Interview.
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Laporta fügte hinzu, dass die Klubführung damals bereits den Eindruck gehabt habe, dass Hansi Flick eine besondere Verbindung zur Spielphilosophie des FC Barcelona habe.
„Hansi war begeistert von Barça, aber damals sollte es noch nicht sein“, sagte er.
Barcelona machte mit Ronald Koeman weiter
Laut der Berichterstattung von Mundo Deportivo entschied sich die Klubführung schließlich zunächst dafür, mit Ronald Koeman als Cheftrainer weiterzumachen.
Laporta sagte, er habe den niederländischen Trainer über die Situation informiert und erklärt, dass seine alternative Option nicht zustande gekommen sei.
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„Ich sagte Koeman, dass meine Option nicht zustande gekommen sei und dass wir bei ihm bleiben würden“, sagte Laporta und fügte hinzu, dass Koeman die Entscheidung professionell akzeptiert habe.
Xavis Entscheidung brachte den Flick-Plan zurück
Die Situation änderte sich im Januar 2024, als Xavi Hernández ankündigte, dass er nach einem Spiel gegen Villarreal CF nicht als Barcelona-Trainer weitermachen wolle. Als Grund nannte Xavi unter anderem den großen Druck, der mit der Rolle verbunden ist.
Laut Mundo Deportivo eröffnete diese Entscheidung der Klubführung die Möglichkeit, den Plan wieder aufzugreifen, den Laporta schon seit Jahren in Betracht gezogen hatte.
„Als Xavi uns sagte, dass er nicht weitermachen werde, beschlossen wir, uns um Hansi zu bemühen“, sagte Laporta.
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Laporta sieht Flick als Schlüssel für Barcelonas Zukunft
Während des Wahlkampfs vor der Präsidentschaftswahl des FC Barcelona am 15. März äußerte Laporta auch großes Vertrauen in die Zukunft des deutschen Trainers beim Klub.
Er ist der Ansicht, dass Hansi Flick alle Eigenschaften besitzt, um die Mannschaft in den kommenden Jahren zu führen.
„Ich möchte, dass er in den nächsten Jahren Trainer bleibt, weil er alle Qualitäten hat, er ist anspruchsvoll, kenntnisreich, professionell, weiß mit Spielern umzugehen und fühlt sich hier wohl“, sagte Laporta.
„Er strahlt positive Energie aus und hat eine starke Persönlichkeit und Charakter.“
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Sources: Mundo Deportivo
