MLS punishes Messi after ugly incident - but details of his punishment remain secret

MLS bestraft Messi nach hässlichem Vorfall, doch die Details der Strafe bleiben geheim

Die Major League Soccer hat Lionel Messi innerhalb von 18 Monaten zum zweiten Mal auf Grundlage ihrer Regel zu Griffen ins Gesicht, an den Kopf oder in den Nacken mit…

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Die MLS verhängte die Sanktion am Freitag, zwei Tage nachdem Messi Quinn Sullivan, Mittelfeldspieler von Philadelphia Union, in der 101. Minute beim 2:2 von Inter Miami in Chester, Pennsylvania, im Nacken getroffen hatte.

Der Schiedsrichter verwarnte ihn in der Situation nicht. Die anschließende Prüfung durch die Disziplinarkommission der Liga kam zu dem Schluss, dass Messi gegen die Regel zu Griffen ins Gesicht, an den Kopf oder in den Nacken eines Gegners verstoßen habe, genau jene Regel, die ihn bereits im Februar 2025 ereilt hatte.

Eine Wiederholung nach identischem Wortlaut

Achtzehn Monate zuvor hatte die MLS Messi nach derselben Regel bestraft, nachdem er Mehdi Ballouchy, Co-Trainer von NYCFC, beim Schlusspfiff die Hand in den Nacken gelegt hatte. Auch dieser Fall endete mit einer Geldstrafe und ohne Sperre.

Der Vorfall in New York ereignete sich, als sich Messi nach dem Abpfiff zu Ballouchy umdrehte und dem Trainer so fest in den Nacken drückte, dass dieser sichtlich benommen wirkte. Sein Inter-Miami-Mannschaftskollege Luis Suárez wurde zeitgleich für einen separaten Griff in den Nacken von NYCFC-Verteidiger Birk Risa mit einer Geldstrafe belegt.

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Zwei Urteile, kein verpasstes Spiel

Beide Fälle folgten demselben Muster: ein Vorfall abseits des Balles oder nach Abpfiff, eine interne Prüfung durch die MLS, eine nicht öffentlich gemachte Geldstrafe, kein verpasstes Spiel. Da die Liga die Höhe ihrer Spielerstrafen unter Verschluss hält, lässt sich öffentlich nicht nachvollziehen, ob die zweite Strafe härter ausfiel als die erste, oder ob die Disziplinararithmetik der MLS einen Wiederholungsfall unter derselben Regel überhaupt als erschwerenden Umstand wertet.

Öffentlich ist hingegen das Muster. Zwei geahndete Vorfälle mit dem meistbeachteten Spieler der Liga, unter identischem Wortlaut, beide abgeschlossen mit einer Geldstrafe, und keiner davon hat einen einzigen Spieltag gekostet.

Der Vorfall in Chester im Detail

Der jüngste Vorfall entwickelte sich, nachdem Messi in einer Auseinandersetzung in der Nachspielzeit auf einen Kontakt von Quinn Sullivan reagiert zu haben schien. Am Ende stand ein kurzer Schlag mit offener Hand in Sullivans Nacken. Beide Spieler beendeten die Partie.

Der chaotische Schlussakt in Chester brachte in der 102. Minute zudem eine glatte Rote Karte für den 16-jährigen Philadelphia-Einwechselspieler Cavan Sullivan hervor, die eine unabhängige Kommission im Einspruchsverfahren einstimmig aufhob und dem Teenager damit seine Einsatzberechtigung zurückgab.

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Messis eigene Einsatzberechtigung stand nie infrage. Die Disziplinarkommission der MLS ließ ihn Inter Miamis MLS-Saison weiter bestreiten.

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