Newey blockiert Horner, während Aston Martin Wheatley als Teamchef prüft
Interne Uneinigkeit über Führungsrichtung
Aston-Martin-Eigentümer Lawrence Stroll hat laut BBC Sport kürzlich Gespräche mit dem ehemaligen Red-Bull-Teamchef Christian Horner über eine mögliche Rolle im Team geführt. Die Gespräche finden vor dem Hintergrund statt, dass das Team aus Silverstone nach einem schwierigen Start in die Saison 2026 eine langfristige Führung sucht.
Adrian Newey verfolgt jedoch eine andere Linie. Laut BBC Sport unterstützt der Managing Technical Partner eine Rückkehr Horners in das Umfeld nicht, trotz ihrer gemeinsamen Vergangenheit bei Red Bull.
Stattdessen soll Newey Jonathan Wheatley bevorzugen, der derzeit Audis Formel-1-Projekt leitet, nachdem er zuvor in einer Führungsrolle innerhalb der mit Audi verbundenen Sauber-Struktur tätig war.
Leistungsprobleme erhöhen den Druck
Die Schwierigkeiten zu Beginn der Saison haben den Handlungsdruck bei Aston Martin deutlich erhöht. Das Team kämpft sowohl mit Zuverlässigkeitsproblemen im Zusammenhang mit dem Honda-Antrieb als auch mit Leistungsdefiziten beim AMR26-Chassis.
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Newey hatte 2025 zusätzlich zu seinen technischen Aufgaben vorübergehend eine Führungsrolle übernommen, doch diese Lösung war nie als dauerhaft gedacht.
Stroll strebt nun die Verpflichtung eines festen Teamchefs an, damit sich Newey vollständig auf die Weiterentwicklung des Autos für Fernando Alonso und Lance Stroll konzentrieren kann.
Wheatley rückt als bevorzugte Lösung in den Fokus
Laut BBC Sport hat Aston Martin Jonathan Wheatley ein Angebot für die Position des Teamchefs unterbreitet, eine Einigung wurde jedoch noch nicht erzielt.
Der 58-Jährige gilt intern als starke Führungspersönlichkeit im operativen Bereich, und Newey betrachtet ihn Berichten zufolge als akzeptable Lösung für die Leitung des Rennteams.
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Ein möglicher Wechsel könnte sich jedoch verzögern. Audi könnte darauf bestehen, dass Wheatley zunächst eine sogenannte „Gartenfreistellung“ absolviert, was Neweys Übergangsrolle bis 2027 verlängern könnte.
Horner bleibt eine alternative Option
Trotz interner Vorbehalte ist Horner nicht vollständig aus dem Rennen. Laut ESPN hat er einen möglichen Wechsel zu Aston Martin nach seinem Abschied von Red Bull „nicht vollständig ausgeschlossen“.
Zudem wird Horner mit Investitionsplänen rund um Alpine in Verbindung gebracht, die derzeit als seine Hauptpriorität gelten. Sollte sich ein Wechsel Wheatleys verzögern oder nicht zustande kommen, könnte Stroll Horner dennoch erneut in Betracht ziehen.
Ungewisse Zukunft für Aston Martins Teamführung
Da unterschiedliche Ansichten innerhalb der Teamführung bestehen und noch keine endgültige Entscheidung getroffen wurde, bleibt die Führungsfrage bei Aston Martin offen.
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Der Ausgang der Gespräche mit Wheatley sowie Horners weitere Pläne dürften entscheidend dafür sein, wie sich das Team nach einem schwierigen Saisonstart neu aufstellt.
Quellen: BBC Sport, ESPN
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