Kei Trel Clark, Arizona Cardinals cornerback in 2023

NFL-Profi muss für vier Worte auf seinem Eye Black Tausende zahlen

Kei’Trel Clark wurde wegen einer religiösen Botschaft beim Sieg der Cardinals gegen die Chargers mit 6.651 Dollar bestraft.

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Vier Worte führen zu einer hohen Geldstrafe

Kei’Trel Clark, Cornerback der Arizona Cardinals, ist von der NFL mit einer Geldstrafe in Höhe von 6.651 Dollar belegt worden. Der 25-Jährige hatte während des ersten Saisonspiels „Glory Be 2 God“ auf sein Eye Black geschrieben.

Clark trug die Botschaft am 13. September beim Spiel gegen die Los Angeles Chargers. Arizona gewann die Begegnung mit 26:14, doch wenige Tage später erhielt der Verteidiger ein Schreiben, in dem ihn die Liga über einen Verstoß gegen ihre Uniform- und Ausrüstungsbestimmungen informierte.

Der Fall wurde öffentlich, nachdem Clark das Schreiben auf Instagram geteilt hatte. Laut dem Bericht von UNILAD ließ der NFL-Profi anschließend keinen Zweifel daran, dass er den öffentlichen Ausdruck seines Glaubens nicht bereute.

Die NFL beruft sich auf ihre Ausrüstungsregeln

Grundlage der Strafe ist Regel 5, Abschnitt 4, Artikel 8 des NFL-Regelwerks. Sie verbietet Spielern, am Spieltag persönliche Botschaften in Schrift oder Bild zu zeigen, solange sie für die Zuschauer im Stadion oder im Fernsehen sichtbar sind. Eine Ausnahme besteht nur, wenn die Liga die jeweilige Botschaft vorher genehmigt hat.

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Die Vorschrift gilt nicht allein während des Spiels. Sie umfasst auch das Aufwärmen, die Seitenlinie und bestimmte Auftritte nach der Partie. Nach Angaben der NFL hatte Clark keine vorherige Erlaubnis für seinen Schriftzug erhalten.

Aus dem Schreiben geht nicht hervor, dass der religiöse Inhalt an sich bestraft wurde. Der formelle Verstoß bestand darin, eine nicht genehmigte persönliche Botschaft auf einem Teil seiner Ausrüstung zu präsentieren. Aufgrund der Bestimmungen im Tarifvertrag wurde die Summe bei diesem Erstverstoß auf 6.651 Dollar reduziert.

Clark zeigte sich davon unbeeindruckt. „Ich werde Gott immer die Ehre geben, und zwar laut“, schrieb er bei Instagram, wie ihn Sports Illustrated zitierte.

Clark wurde schon einmal wegen seiner Ausrüstung bestraft

Für Clark war es nicht die erste Geldstrafe aufgrund der detaillierten NFL-Vorschriften. Im Oktober 2025 musste er bereits 5.797 Dollar zahlen, weil er gegen die Indianapolis Colts ein nicht zugelassenes schwarzes Handtuch mit herabhängendem Ende getragen hatte.

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Die Regeln erlaubten ausschließlich genehmigte weiße Handtücher und untersagten Bänder oder ähnliche Elemente, die von der Uniform herunterhängen. Clark kritisierte auch diese Entscheidung öffentlich und fragte, warum ein farblich zu seiner Ausrüstung passendes Handtuch eine derart hohe Strafe nach sich zog.

Der neue Fall sorgt für eine breitere Debatte, weil Clarks Botschaft Ausdruck seines Glaubens war. Unterstützer halten es für unverhältnismäßig, vier religiöse Worte mit mehreren Tausend Dollar zu bestrafen. Die in dem Schreiben vertretene Position der NFL lautet dagegen, dass jede persönliche Botschaft unabhängig von ihrem Inhalt vorher genehmigt werden muss.

Clarks Reaktion macht deutlich, dass die Geldstrafe weder seinen Glauben noch seine Bereitschaft verändert hat, diesen öffentlich zu zeigen.

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