Eine kühne Behauptung des Präsidentschaftskandidaten von Real Madrid, Enrique Riquelme, wonach Erling Haaland bereits einem Wechsel ins Bernabéu zugestimmt habe, wurde von den Vertretern des Spielers und Manchester City, die nun rechtliche Schritte erwägen, umgehend und entschieden dementiert.
Riquelme, ein 37-jähriger Unternehmer, der den langjährigen Amtsinhaber Florentino Perez herausfordert, machte die brisante Ankündigung während eines Auftritts in der spanischen Fernsehsendung *El Hormiguero* (Antena 3, Spanien). Seine Kampagne basiert auf der Sicherung von Blockbuster-Transfers, wobei er nicht nur Haaland, sondern auch den Ballon d’Or-Gewinner 2024, Rodri, verspricht, um den Kader von Real Madrid zu verstärken.
Riquelmes kühne Transferversprechen
Während seines Fernsehauftritts äußerte Riquelme größtes Vertrauen in seine Fähigkeit, diese hochkarätigen Verpflichtungen zu realisieren. Er bot den Vereinsmitgliedern sogar eine einzigartige Garantie an.
„Wenn ich meine Versprechen bezüglich eines dieser Spieler breche, habe ich eine Garantie unterschrieben, wonach ich 100 Prozent der Mitgliedsbeiträge für die nächste Saison zahlen würde. Haaland hat eine Ausstiegsklausel, und er möchte nach Madrid kommen“, erklärte Riquelme, wie von Goal.com UK berichtet. Er führte weiter über Rodri aus: „Er ist ein großartiger Spieler, auf einer Position, auf der Madrid sich verstärken muss. Wir haben mit seinem Berater gesprochen, wir müssen seinen Verein respektieren, aber wenn ich Präsident bin, wird er für Madrid spielen. Ich werde alles Mögliche tun.“
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Die Reaktion aus Haalands Lager war jedoch umgehend und abweisend. Eine gemeinsame Erklärung von Haalands Vater, Alfie Haaland, und seiner Beraterin, Rafaela Pimenta, widerlegte Riquelmes Behauptung direkt. „Alles sehr unterhaltsam, aber nicht wahr. Wir wünschen beiden Kandidaten bei den Wahlen in Madrid alles Gute“, sagten sie.
Auch Manchester City schaltete sich ein und stellte klar, dass an den Gerüchten nichts Wahres dran sei. The Athletic berichtete, dass City erklärte, es gäbe keine Chance auf einen Wechsel Haalands und keine vertragliche Klausel, die dies ermöglichen würde, und fügte hinzu, dass der Verein rechtliche Schritte wegen Riquelmes Behauptungen und der Verwendung des Bildes ihres Spielers in diesem Kontext erwäge. Haaland steht derzeit bis 2034 bei Manchester City unter Vertrag.
Wahlkampf heizt sich mit rivalisierenden Versprechen auf
Die Kontroverse entfaltet sich inmitten eines hitzigen Präsidentschaftswahlkampfes bei Real Madrid, der das erste Mal seit 2006 ist, dass die Mitglieder eine echte Wahl haben, da Perez in den letzten fünf Zyklen ohne Gegenkandidaten angetreten war. Riquelmes Strategie zielt darauf ab, aus den jüngsten zwei titellosen Saisons des Vereins Kapital zu schlagen, indem er eine neue Richtung vorschlägt, die die Ernennung von Legenden wie Raul zum Sportdirektor beinhaltet.
Florentino Perez hat Riquelmes Transferversprechen mit eigenen Wahlversprechen gekontert, darunter die Bestätigung der vereinbarten Rückkehr von Jose Mourinho als Cheftrainer. Diese Behauptung stieß jedoch ebenfalls auf Skepsis, da Mourinho Berichten zufolge Benfica mitgeteilt haben soll, dass Aufnahmen von ihm im Real Madrid-Trikot, die von Perez‘ Kampagne veröffentlicht wurden, KI-generiert waren. Perez hat auch einen Plan vorgeschlagen, der es Mitgliedern ermöglichen soll, ihren finanziellen Anteil am Verein an ihre Erben weiterzugeben, und erklärte: „Mit mir wird Madrid immer seinen Mitgliedern gehören. Ich möchte, dass die Mitglieder Eigentümer des finanziellen Reichtums [des Vereins] sind. Im Moment sind wir nur Eigentümer eines emotionalen Reichtums.“
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Während sich der Wahlkampf intensiviert, hat Riquelmes kühne Erklärung bezüglich Erling Haaland sicherlich für erhebliches Drama gesorgt, obwohl sie auf entschiedene Dementis und mögliche rechtliche Konsequenzen gestoßen ist.
Quellen: www.goal.com, www.antena3.com
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