Max Verstappen

Red Bulls verzweifelter Schachzug, nachdem Verstappen Langzeitvertrag ablehnt

Max Verstappen hat Berichten zufolge eine sechsjährige Vertragsverlängerung von Red Bull abgelehnt, woraufhin das Team seine Ausstiegsklausel auskaufen will.

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Max Verstappen soll Berichten zufolge eine bedeutende sechsjährige Vertragsverlängerung von Red Bull Racing abgelehnt haben. Diese Entwicklung folgt auf einen „verhaltenen“ Start des amtierenden Champions in die Formel-1-Saison 2026. Als Reaktion darauf plant die Red-Bull-Führung nun, eine Ausstiegsklausel in Verstappens aktuellem Vertrag, der bis 2028 läuft, „auszukaufen“.

Gespräche über Verstappens Zukunft fanden bei einem Treffen in Milton Keynes statt, wo die Red-Bull-Spitze ein Angebot zur Vertragsverlängerung bis 2032 unterbreitete. Der Niederländer lehnte jedoch ab und entschied sich stattdessen, abzuwarten und die Entwicklung des Teams zu beobachten. „Ich habe gehört, dass sie Max unbedingt bis 2032 unter Vertrag nehmen wollten“, verriet Ralph Schumacher im Backstage Boxengasse Podcast. „Max hat wohl abgelehnt und gesagt: ‚Naja, das brauche ich jetzt nicht; ich habe sowieso Vertrag bis 2028, da warte ich lieber mal ab.'“

Red Bulls Schwierigkeiten und die Ausstiegsklausel

Die Vertragspattsituation kommt inmitten einer herausfordernden Zeit für Red Bull. Die aktuelle Form des Teams ist Berichten zufolge nicht so stark wie die der Konkurrenten Mercedes und Ferrari, wobei Verstappen in der Fahrerwertung derzeit 60 Punkte hinter Lewis Hamilton – der jetzt für Ferrari fährt – liegt. Diese Leistungslücke ist entscheidend, da Verstappens bestehender Vertrag eine Ausstiegsklausel enthält, die aktiviert wird, wenn er bis zur Sommerpause nicht unter den Top Zwei der Fahrerwertung ist.

Die Red-Bull-Führung hat Berichten zufolge akzeptiert, dass Verstappen diese Bedingung wahrscheinlich nicht erfüllen wird. Folglich bereitet sich das Team auf proaktive Maßnahmen vor. Laut Sports Bild, zitiert von Givemesport, plant Red Bull, Verstappens Ausstiegsklausel „auszukaufen“, mit der Absicht, ihm einen zweistelligen Millionenbetrag zu zahlen, damit er auf die Option zum Verlassen verzichtet.

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Veränderungen im Management und Vertrauensbedenken

Die Situation verdeutlicht auch mögliche Veränderungen innerhalb der Red-Bull-Führung. Ralph Schumacher bemerkte, dass Oliver Mintzlaff, Red Bulls Geschäftsführer, „ein wenig in den Hintergrund getreten ist“. Stattdessen soll Teambesitzer Mark Mateschitz die Entwicklung zur obersten Priorität erklärt haben, ein Faktor, der Verstappens jüngsten Besuch in Österreich beeinflusst haben könnte. Schumacher deutete ein umfassenderes Vertrauensproblem an und erklärte: „Ich habe das Gefühl, dass sie ein bisschen das Vertrauen zueinander verloren haben.“

Da Verstappens aktueller Vertrag bis 2028 läuft, unterstreichen seine Ablehnung einer langfristigen Verlängerung und Red Bulls Schritt, seine Zusage durch einen Buyout zu sichern, die hohen Einsätze, während das Team seine Zukunft inmitten von Leistungsproblemen und internen Dynamiken steuert.

Quellen: www.givemesport.com

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