Ein Comeback endet früher als erwartet
Serena Williams‘ Rückkehr auf den Tennisplatz dauerte im Queen’s Club nur ein Match, nachdem ihre Doppelpartnerin Victoria Mboko wegen einer Knieverletzung auf der linken Seite zurückziehen musste.
Laut Charlie Malams Bericht für den Express hatte Williams an der Seite der 19-jährigen Kanadierin ihren ersten Auftritt seit 1.375 Tagen und gewann ihr Eröffnungs-Doppelmatch in zwei Sätzen.
Doch das Comeback wurde gestoppt, bevor das Duo für die zweite Runde antreten konnte. Mboko zog sich die Verletzung während ihres Einzelmatches gegen Karolina Pliskova am Mittwoch zu und gab nach einem schweren Sturz auf dem Rasen auf.
Queen’s bestätigte später, dass Mboko aufgrund der Verletzung aus der Doppelkonkurrenz zurückgezogen hatte. Leylah Fernandez und Laura Siegemund zogen kampflos ins Halbfinale ein.
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Berlin steht als Nächstes auf dem Programm
Der Rückschlag scheint Williams‘ Rasenplatzpläne nicht beendet zu haben. Die 44-Jährige hat die Berlin Tennis Open bereits in ihren Zeitplan aufgenommen; das Turnier beginnt am 15. Juni.
Williams sagte, jedes Event, das sie jetzt in ihren Kalender aufnimmt, fühle sich bedeutungsvoll an, und beschrieb Berlin als einen weiteren wichtigen Schritt, um während der Rasenplatzsaison an Schwung zu gewinnen.
Karolina Muchova, die Finalistin der French Open 2023, wurde als mögliche Doppelpartnerin für Williams in Deutschland genannt, obwohl noch keine formelle Bestätigung vorliegt.
Ihre Wimbledon-Pläne sind noch ungewiss. Williams hat sich noch nicht dazu verpflichtet, im All England Club zu spielen, und sagt, sie treffe die Entscheidung von Tag zu Tag.
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Gauff-Verbindung erhöht Wimbledon-Spannung
Es gab auch Spekulationen über eine mögliche Wimbledon-Partnerschaft mit Coco Gauff.
Gauff, eine der führenden amerikanischen Spielerinnen der jüngeren Generation, hat oft über Williams‘ Einfluss auf ihre Karriere gesprochen. Sie hat auch eine starke Doppelbilanz aufgebaut, darunter einen French Open-Doppeltitel im Jahr 2024 sowie tiefe Läufe bei den Australian Open und US Open.
Im Gespräch mit ESPN im Jahr 2023 sagte Gauff, Williams sei ihr Idol und nannte sie „die GOAT“. Sie fügte hinzu, dass eines ihrer größten Bedauern in ihrer Karriere sei, nie die Chance gehabt zu haben, Williams auf dem Platz gegenüberzustehen.
Eine Partnerschaft zwischen den beiden würde in Wimbledon enorme Aufmerksamkeit erregen, doch vorerst bleibt es nur eine Möglichkeit.
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Fragen zum Comeback bleiben
Williams‘ letztes Turnier vor Queen’s waren die US Open 2022, wo sie ihre Karriere nach mehr als zwei Jahrzehnten an der Spitze des Sports zu beenden schien.
Ihre Rückkehr war daher eine der größten Geschichten der Rasenplatzsaison, auch wenn das erste Kapitel früher als erwartet endete.
Der Sieg in Queen’s zeigte, dass Williams immer noch mithalten kann, doch Mbokos Verletzung bedeutet, dass die Tenniswelt noch etwas länger warten muss, um zu sehen, wie weit dieses Comeback gehen kann.
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