Turn-Ikone Simone Biles steht vor einer wegweisenden Entscheidung bezüglich ihrer Zukunft und bestätigt, dass ihre Chancen, an den Olympischen Sommerspielen 2028 in Los Angeles teilzunehmen, „50-50“ stehen. Die elfmalige Olympiamedaillengewinnerin, derzeit 29 Jahre alt, deutete an, dass Überlegungen zur psychischen Gesundheit bei ihrer endgültigen Wahl ausschlaggebend sein werden.
Ungewisse Zukunft: Die Spiele 2028 in Los Angeles
Bei den jüngsten Laureus World Sports Awards in Madrid skizzierte Biles den engen Zeitplan für ihre Entscheidung. „Ich habe das Gefühl, wir stehen immer noch bei 50-50 und haben hier immer noch Zeitdruck, da es fast Mitte 2026 ist. Wir werden diese Entscheidungen ziemlich schnell treffen müssen“, erklärte sie.
Biles legt derzeit eine Pause von dem anspruchsvollen Sport ein, um ihrem Körper Zeit zur Erholung zu geben, und hofft, bald mit Pilates und Yoga als Teil ihrer Rehabilitation und Konditionierung beginnen zu können. Ihr Ehemann, NFL-Spieler Jonathan Owens, hat kürzlich einen Einjahresvertrag bei den Indianapolis Colts für seine neunte NFL-Saison unterschrieben, was ihren persönlichen Überlegungen eine weitere Dimension hinzufügt.
Priorisierung des psychischen Wohlbefindens
Die psychische Belastung des Spitzensports war ein wesentlicher Faktor in Biles‘ Karriere, insbesondere bei den Olympischen Spielen in Tokio, wo eine mentale Blockade, bekannt als „Twisties“, sie zwang, sich von mehreren Wettkämpfen, einschließlich des Mannschaftsfinales der Frauen, zurückzuziehen. Diese Erfahrung rückte die psychische Gesundheit im Sport weltweit in den Mittelpunkt und bleibt für ihre Zukunftsplanung von zentraler Bedeutung.
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„Die psychische Gesundheit spielt dabei eine große Rolle, denn körperlich werden meine Trainer mich in Form bringen. Ich kann mich selbst in Form bringen. Wir glauben an diese Fähigkeit. Wir sind wirklich dankbar, dass ich immer noch gesund bin. Das Mentale ist eine riesige Sache und erfordert viel Hingabe, denn der Weg ist nicht einfach. Er ist lang, aber es ist immer noch Arbeit“, erklärte Biles und unterstrich damit ihr Engagement für ihr psychologisches Wohlbefinden.
Biles hat offen über ihren fortlaufenden Weg gesprochen und enthüllt, dass sie immer noch in Therapie ist. Ihre Offenheit über ihre Schwierigkeiten, so glaubt sie, habe dazu beigetragen, ihr authentisches Selbst der Welt zu zeigen, und erklärte: „Ich habe das Gefühl, es hat meine Echtheit gezeigt, denn jeder dachte, ich sei ein Roboter, sie ist nicht echt, aber im Grunde bin ich genau wie ihr. Ich bin echt. Es hat mir die Therapie verschafft, die ich verdient habe, und ich bin immer noch in Therapie.“
Ein triumphales Comeback und fortlaufende Genesung
Trotz der Herausforderungen feierte Biles 2023 ein triumphales Comeback im Wettkampf, das in einem Mehrkampf-Sieg bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris gipfelte, wie CNN berichtete. Rückblickend auf ihren Weg drückte sie Stolz auf ihre Entwicklung seit Tokio und sogar auf ihr jüngeres Ich von den Spielen in Rio aus. Laut CNN bemerkte sie: „Zu sehen, wie ich mich seit Tokio und sogar von der 19-Jährigen aus Rio entwickelt habe, ist erstaunlich. Ich bin stolz auf Simone, dass sie die Arbeit investiert und niemals aufgegeben hat.“
Über ihren persönlichen Weg hinaus unterstützt Biles aktiv andere Athleten, die ähnliche Herausforderungen meistern. Sie traf sich mit dem Eiskunstläufer Ilia Malinin nach dessen Auftritt bei den Olympischen Winterspielen in Mailand-Cortina und stand in Kontakt mit Lindsey Vonn, nachdem diese sich bei einem schweren Sturz im Damen-Abfahrtswettbewerb bei den Olympischen Winterspielen das Bein gebrochen hatte.
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Quellen: edition.cnn.com, www.cnn.com, www.cnn.com
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