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Trump bestätigt: 4.500 Plätze in der UFC Arena für das White House Event 2026 verfügbar

Eine temporäre Arena auf dem South Lawn

Laut dem Deadline Bericht von Tom Tapp erklärte Trump, dass auf dem South Lawn eine Arena mit 4.500 Plätzen für ein UFC Event im Zusammenhang mit den Feierlichkeiten zum 250. Jahrestag der USA gebaut werden soll.

Er sagte außerdem, dass auf der Ellipse, dem öffentlichen Park südlich des Weißen Hauses, große Bildschirme und zusätzliche Bühnen aufgebaut werden sollen, damit auch Menschen außerhalb des Hauptbereichs den Kampfabend verfolgen können.

Nach jetzigem Stand deutet alles auf eine vorübergehende Konstruktion hin und nicht auf einen dauerhaften Umbau des Rasens. Das Vorhaben wirkt damit deutlich konkreter als eine bloße symbolische Ankündigung.

Dana White weist politische Deutung zurück

Laut dem Bericht von MMA Fighting über Dana Whites Aussagen bei Pat McAfee sagte White, die Veranstaltung sei nicht als politisches Event gedacht, auch wenn sie auf dem Gelände des Weißen Hauses stattfinde und der Präsident dabei sein werde.

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In demselben Gespräch erklärte er, die Konstruktion für den Kampfabend werde in Europa gebaut, nach Philadelphia verschifft und anschließend per Lkw nach Washington transportiert, bevor der Aufbau auf dem South Lawn beginne.

Damit wurde auch klarer, welchen Produktionsaufwand die UFC für diese Veranstaltung plant. Das Weiße Haus soll dabei nicht nur als Veranstaltungsort dienen, sondern bewusst Teil der Fernsehbilder werden.

Der Medienvertrag macht die Veranstaltung noch bedeutender

Laut der Pressemitteilung von Paramount zum UFC Rechtevertrag mit TKO machte der siebenjährige Vertrag, der 2026 begonnen hat, Paramount+ zur exklusiven Heimat der UFC Events in den USA, während ausgewählte große Veranstaltungen zusätzlich bei CBS laufen. Der Deal hat demnach ein durchschnittliches Jahresvolumen von 1,1 Milliarden Dollar.

Das ist für dieses Event relevant, weil der Kampfabend im Weißen Haus in einem Medienumfeld geplant wird, das auf eine breite nationale Verbreitung ausgerichtet ist und nicht auf das frühere klassische Pay per View Modell in den USA.

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Aus einer Idee wird ein konkreter Veranstaltungsplan

Laut dem Bericht von CBS News hatte Trump die Idee eines UFC Kampfs im Weißen Haus bereits im Juli 2025 öffentlich angesprochen und damals von einer Veranstaltung im Rahmen von America 250 mit einer möglichen Zuschauerkapazität von 20.000 bis 25.000 Menschen gesprochen.

Die aktuelle Planung wirkt nun deutlich präziser, weil inzwischen eine feste Zahl für die Plätze in der Arena genannt wird, ein genauer Standort auf dem South Lawn feststeht und auch die Ellipse als zusätzlicher Zuschauerbereich eingeplant ist.

Mitte April 2026 sieht das Vorhaben deshalb nicht mehr wie eine lose Ankündigung aus. Es hat inzwischen die Konturen einer realen Live Produktion, mit klarerem logistischen Ablauf, klarerer räumlicher Planung und einer Inszenierung, die erkennbar auch für die Fernsehübertragung gedacht ist.

Quellen: Deadline, MMA Fighting, Paramount, CBS News

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