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Trump deutet an, dass Tiger Woods in Augusta dabei sein wird, aber nicht im Teilnehmerfeld steht

Laut dem talkSPORT Artikel von Oliver Browning könnte Tiger Woods in der Masters Woche in Augusta National dennoch präsent sein, nur eben nicht als Spieler. Dem Bericht zufolge hatte Woods zuletzt erklärt, dass er versuche, sich nach seinem ersten Wettkampfauftritt seit Monaten im TGL Finale wieder in Richtung eines Starts zu arbeiten. Trumps Aussagen bei Fox News in The Five zeichneten jedoch ein anderes Bild und deuteten darauf hin, dass der fünfmalige Masters Sieger zwar vor Ort sein wird, aber nicht im Feld steht.

Woods, inzwischen 50 Jahre alt, hatte den Fans durchaus Anlass gegeben, an ein mögliches Comeback zu glauben. Wie talkSPORT berichtete, sagte er, dass er alles versuche, um körperlich rechtzeitig bereit zu werden, räumte aber zugleich ein, dass sein Körper sich längst nicht mehr so erhole wie früher in seiner Karriere. Außerdem hatte er dem Bericht zufolge vor, beim Champions Dinner von Rory McIlroy dabei zu sein, was die Spekulationen weiter anheizte, dass er in Augusta National womöglich doch noch abschlagen könnte, falls seine Fortschritte ausreichen.

Trumps Aussage verändert die Lage

Laut talkSPORT lieferte Trump den bislang deutlichsten Hinweis darauf, dass Woods nicht beim Turnier spielen wird. Im Gespräch bei Fox News in The Five sagte er: „Ich liebe Tiger, aber er wird nicht dabei sein“, und ergänzte anschließend: „Er wird dort sein, aber er wird nicht mitspielen.“ Wie talkSPORT berichtete, erklärte Trump nicht, woher diese Information stammt, doch die Bemerkung veränderte die Stimmung rund um Woods’ Masters Chancen sofort spürbar.

Das ist deshalb bemerkenswert, weil Woods selbst die Tür öffentlich nicht in dieser Eindeutigkeit geschlossen hatte. Seine jüngsten Aussagen vermittelten eher den Eindruck, dass er seinen körperlichen Zustand weiter beurteile und abwarte, ob rechtzeitig genug Fortschritte möglich seien. Trumps Aussage, zumindest so wie sie von talkSPORT wiedergegeben wurde, ließ die Lage deutlich endgültiger erscheinen, auch wenn es bislang keine weitergehende Erklärung dazu gibt, worauf diese Einschätzung beruhte.

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Woods kehrt zurück, aber nur in kleinen Etappen

Laut dem talkSPORT Artikel von Oliver Browning kehrte Woods Anfang der Woche im TGL Finale von Jupiter Links GC gegen Los Angeles Golf Club in den Wettbewerb zurück. Er spielte an der Seite von Tom Kim und Max Homa, während das Team mit 9 zu 2 gegen Justin Rose, Tommy Fleetwood und Sahith Theegala verlor, die sich damit den SoFi Cup sicherten. Der Auftritt war kurz, und talkSPORT merkte an, dass Woods in der Partie nur neun Schläge absolvierte, dennoch galt der Einsatz als weiterer kleiner Schritt in seinem Comeback.

Im Anschluss räumte Woods ein, dass das Ergebnis deutlich ausgefallen sei, und sagte: „Am Ende haben sie uns den Hintern versohlt.“ Außerdem sagte er: „Es fühlt sich gut an, wieder hier zu sein, aber ich hätte mir bessere Umstände gewünscht.“ Diese Aussagen spiegeln beide Seiten seiner aktuellen Lage wider, den Wettbewerbsdrang, der ihn weiterhin antreibt, und die körperlichen Grenzen, die inzwischen jede Entscheidung darüber mitbestimmen, wann und wo er spielen kann.

Augusta bleibt der Mittelpunkt jeder Rückkehrspekulation

Die Aussicht auf eine Rückkehr beim Masters hat zusätzliches Gewicht, weil Augusta National für Woods immer wieder der Schauplatz einiger der prägendsten Momente seiner Karriere war. Schon der kleinste Hinweis darauf, dass er womöglich im Feld stehen könnte, reicht aus, um enorme Aufmerksamkeit auszulösen, besonders nach dieser langen Phase voller Verletzungen und Reha Rückschläge. Sein letzter Start bei einem Outdoor Turnier war bei The Open Championship im Juli 2024, wo er den Cut verpasste, und seitdem wird jeder wettkampfähnliche Auftritt daraufhin beobachtet, was er über den nächsten möglichen Schritt verrät.

Laut talkSPORT arbeitet sich Woods nach einer Rückenoperation im Oktober 2025 und nach einem zuvor erlittenen Achillessehnenriss im März 2025 Stück für Stück zurück. Diese Vorgeschichte erklärt, warum sein TGL Auftritt zwar als ermutigend gewertet wurde, aber noch längst nicht als Beweis dafür, dass er den körperlichen Anforderungen von vier Runden in Augusta National gewachsen ist. Vorerst hat Trumps Bemerkung die Erwartungen gedämpft, und das wahrscheinlichste Szenario scheint zu sein, dass Woods in dieser Woche in Augusta präsent sein wird, jedoch nicht als aktiver Teilnehmer im Turnier.

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Quellen: talkSPORT, Oliver Browning, unter Verweis auf Fox News, The Five

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