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Trump warnt: Irans Nationalmannschaft ist bei der Weltmeisterschaft nicht sicher

Die Diskussion über Irans Teilnahme an der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 hat nach Äußerungen von US-Präsident Donald Trump eine neue Wendung genommen.

Laut Ritzau erklärte Trump am Donnerstag, dass Irans Männer-Nationalmannschaft im Fußball möglicherweise darüber nachdenken sollte, nicht zur Endrunde zu reisen, obwohl das Team offiziell am Turnier teilnehmen darf.

Auf seiner Plattform Truth Social schrieb Trump:

"Die iranische Fußballnationalmannschaft ist bei der Weltmeisterschaft willkommen, aber ich glaube wirklich nicht, dass es angemessen ist, dass sie dort ist, um ihres eigenen Lebens und ihrer Sicherheit willen."

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Die Äußerung fällt in eine Zeit, in der die Spannungen im Nahen Osten weiterhin politische Diskussionen rund um internationale Großereignisse beeinflussen.

Gespräch zwischen Donald Trump und der Fifa

Kurz vor Trumps Kommentar hatte der Präsident des Internationalen Fußballverbandes, Gianni Infantino, ein deutlich freundlicheres Signal zur Teilnahme Irans gesendet.

Laut Politico erklärte Infantino am Mittwoch, Donald Trump habe ihm versichert, dass Iran weiterhin an dem Turnier teilnehmen könne, das in den Vereinigten Staaten ausgetragen wird.

Infantino gab die Botschaft des Präsidenten so wieder:

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"Präsident Trump hat klargestellt, dass die iranische Mannschaft selbstverständlich willkommen ist, am Turnier in den Vereinigten Staaten teilzunehmen."

Trumps spätere Aussagen auf Truth Social zeichnen jedoch ein differenzierteres Bild und verweisen auf mögliche Sicherheitsrisiken für iranische Spieler während des Turniers.

Irans Spiele sind in den Vereinigten Staaten angesetzt

Iran hat sich bereits für die Weltmeisterschaft 2026 qualifiziert und wurde in eine Gruppe mit Neuseeland, Belgien und Ägypten gelost.

Laut Ritzau sollen alle Gruppenspiele Irans in den Vereinigten Staaten stattfinden, die das Turnier gemeinsam mit Kanada und Mexiko ausrichten.

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Das bedeutet, dass sich die iranische Nationalmannschaft während der Gruppenphase in den Vereinigten Staaten aufhalten müsste, falls sie sich für eine Teilnahme entscheidet.

Politische Spannungen rund um das Turnier

Trumps Aussagen zeigen, wie stark geopolitische Spannungen auch große Sportveranstaltungen beeinflussen können.

Obwohl die Fifa offiziell betont, dass alle qualifizierten Teams teilnehmen dürfen, können Sicherheitsfragen und diplomatische Beziehungen dennoch Auswirkungen auf den Rahmen des Turniers haben.

Die Weltmeisterschaft 2026 wird die erste Ausgabe des Turniers mit 48 Nationalmannschaften sein und in mehreren Städten in den Vereinigten Staaten, Kanada und Mexiko stattfinden.

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Quellen: Ritzau

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