Thomas Tuchel

Tuchel äußert Bedenken wegen „riesigen Nachteils“ durch Azteca-Höhe vor Englands Mexiko-Duell

Tuchel äußert große Bedenken wegen der Höhenlage des Azteca-Stadions vor Englands WM-Achtelfinale gegen Mexiko, das einen „riesigen Nachteil“ darstellt.

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Englands Trainer Thomas Tuchel hat erhebliche Bedenken hinsichtlich der Herausforderung durch die Höhenlage geäußert, die sein Team im Achtelfinalspiel der Weltmeisterschaft gegen Co-Gastgeber Mexiko erwartet. Die Partie, angesetzt für Sonntagnacht mit Anstoß um 1 Uhr morgens britischer Zeit am Montag, findet im ikonischen Azteca-Stadion statt, das sich auf beeindruckenden 7.400 Fuß über dem Meeresspiegel befindet.

Tuchels Bedenken rühren von Mexikos inhärentem Vorteil her, da sie ihre Turnierspiele seit Beginn des Wettbewerbs in großer Höhe ausgetragen haben. Im Gespräch mit BBC Radio 5 Live, wie von LADbible berichtet, hob der England-Chef die Ungleichheit bei der Vorbereitungszeit hervor.

„Ich bin mir nicht sicher, ob wir bereit sind, denn es ist ein riesiger Nachteil für uns, weil Mexiko seit Beginn des Turniers dort spielt und sich an die Höhe angepasst hat“, erklärte Tuchel. „Wir haben nicht genug Zeit, uns anzupassen. Es ist ein großer Nachteil, und ich bin mir nicht sicher, ob wir noch viele andere Nachteile haben werden.“

Mexikos beeindruckende Heimbilanz

Die Herausforderung wird durch Mexikos beeindruckende Form noch verstärkt. Als Co-Gastgeber können sie eine makellose Bilanz im Turnier vorweisen, mit vier Siegen ohne ein einziges Gegentor. Bei ihrem Sechzehntelfinal-Sieg gegen Ecuador wurde Arsenal-Verteidiger Piero Hincapié vom Platz gestellt, doch Mexiko zog dennoch überzeugend weiter. Es wird auch erwartet, dass das Heimpublikum eine einschüchternde Atmosphäre schafft, da es für seine leidenschaftliche Unterstützung und Taktiken wie Feuerwerk in ihrem vorherigen K.o.-Spiel bekannt war.

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Für England führte der Weg ins Achtelfinale über einen 2:1-Sieg gegen DR Kongo am 1. Juli, ein Spiel, das ein spätes Doppelpack von Harry Kane erforderte, um den Sieg zu sichern. Es war das erste Mal seit dem Finale von 1966, dass England ein WM-Spiel nach Rückstand gewinnen konnte. Trotz des Sieges wurde die Leistung von vielen Fans als wenig überzeugend angesehen, insbesondere nachdem Yoane Wissa eine hundertprozentige Chance für DR Kongo vergeben hatte, die ihr allererstes K.o.-Spiel bei einer Weltmeisterschaft bestritten.

Verletzungssorgen und historischer Kontext

Zu Tuchels Sorgen kommen eine Reihe von Verletzungen wichtiger Rechtsverteidiger hinzu, wobei Reece James, Tino Livramento und Jarrell Quansah alle ausfallen. Dies zwang Declan Rice in der zweiten Halbzeit gegen DR Kongo in eine ungewohnte Rechtsverteidigerrolle, was Fragen zur Kaderbreite und den Auswahlentscheidungen aufwirft, insbesondere zur Abwesenheit von Trent Alexander-Arnold.

Das Azteca-Stadion selbst nimmt einen bedeutenden, wenn auch berüchtigten, Platz in Englands WM-Geschichte ein. Das letzte Mal, dass England dort spielte, war 1986, ein Spiel, das für Diego Maradonas „Hand Gottes“-Tor gegen Argentinien für immer in Erinnerung geblieben ist. Während VAR dieses Mal anwesend sein wird, um solche Kontroversen zu mildern, stellen das historische Gewicht und die einzigartigen Umweltfaktoren eine harte Prüfung für Tuchels Mannschaft dar.

Trotz der Hindernisse behielt Tuchel eine trotzige Haltung bei. „Ich bin mir nicht sicher, ob die Reise reibungslos verlaufen wird, ob der Schlaf reibungslos sein wird, ob es Lärm außerhalb des Hotels geben wird. OK, nur her damit. Es ist eine sehr schöne und aufregende Begegnung. Es wird viele Hindernisse geben, aber dieses Team wird bereit sein, was auch immer nötig ist“, bekräftigte er.

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