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Tyson Fury plant ein weiteres Comeback

Tyson Fury spricht erneut über ein Comeback im Ring und setzt damit ein vertrautes Muster fort, das seine Karriere geprägt hat eine Abfolge von Rücktritten und Rückkehrversuchen. Mehr als ein Jahr nach seinem Rückzug aus dem Sport erklärt der ehemalige Schwergewichts-Weltmeister, dass ihn das Boxen immer noch nicht loslässt.

Fury trat 2024 erneut zurück, nachdem er zwei Niederlagen in Folge gegen Oleksandr Usyk einstecken musste die einzigen in seiner Profibilanz von insgesamt 37 Kämpfen. Damals wirkte die Entscheidung endgültig, doch Fury bleibt selten lange im Hintergrund.

Seitdem hat er mehrfach angedeutet, dass er noch nicht abgeschlossen hat. Immer wieder bringt er die Möglichkeit eines weiteren Kampfes gegen Usyk ins Spiel und hält so die Spekulationen über seine Zukunft am Leben.

Ein weiteres Comeback

Fury hat nun erklärt, dass er voraussichtlich 2026 wieder in den Ring steigen wird etwa ein Jahr nach seiner letzten Rücktrittsankündigung. Er betont, dass es ihm diesmal nicht ums Geld gehe, was einen Wandel gegenüber früheren Phasen seiner Karriere darstellt, in denen große Gagen eine zentrale Rolle spielten.

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In einer öffentlich geteilten Videobotschaft beschrieb Fury das Boxen als den Mittelpunkt seines Lebens unabhängig von Titeln oder Verdienst.

„Ich habe wirklich alles gewonnen von regionalen Titeln in England bis hin zu großen Weltmeisterschaften, wurde zweimal zum Kämpfer des Jahres gewählt“, sagte Fury. „Ich habe um jeden Weltmeistertitel gekämpft, und für mich gibt es nichts anderes als das Boxgeschäft. Ich liebe diesen Sport. Es geht mir nicht ums Geld.“

Das Video kann man sich hier ansehen.

Konkret werdende Pläne

Mögliche Gegner sind bereits im Gespräch. Fury hat erklärt, dass er gerne gegen Fabio Wardley oder Anthony Joshua antreten würde, und hat sein Training wieder vollständig aufgenommen inklusive Sparring mit Kevin Lerena.

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Ein Kampf gegen Joshua wäre der direkteste Weg zurück ins Titelrennen im Schwergewicht, obwohl Joshuas langfristige Pläne unklar bleiben, nachdem Berichte über einen Autounfall in Nigeria bekannt wurden.

Auch Wardley ist eine Option. Fury hat angedeutet, dass ein solcher Kampf wahrscheinlich nach einem Aufwärmkampf Anfang 2026 stattfinden würde.

Liebe zum Sport

Fury äußerte sich auch zu seiner Altersfrage: Er werde dieses Jahr 38, sehe aber keinen Grund, deshalb auf Wettkämpfe zu verzichten.

„Ich hätte mich schon vor zehn Jahren zur Ruhe setzen können. Ich habe ein Vermögen verdient“, sagte er. „Es geht nicht ums Geld auch wenn ich natürlich immer einen guten Deal will. Es geht vor allem um die Liebe zum Boxen und zum Sport.“

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Fury hat in der Vergangenheit bereits mehrfach betont, wie schwer es für Boxer sei, endgültig aufzuhören. Seine jüngsten Aussagen unterstreichen das erneut: Trotz mehrerer Rücktritte scheint das Boxen ein zentraler Bestandteil seiner Identität zu bleiben.

Ob dieses neue Comeback tatsächlich zustande kommt, bleibt abzuwarten. Bei Fury zeigt die Vergangenheit, dass die Grenze zwischen Rücktritt und Rückkehr selten eindeutig ist.

Quellen: Videostatements von Tyson Fury; öffentliche Kommentare

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Oliver Obel

Ich bin ein leidenschaftlicher Sport-Content-Creator mit klarem Fokus auf Fußball. Für LenteDesportiva verfasse ich hochwertige Inhalte, die informieren, unterhalten und eine starke Verbindung zu Fußballfans auf der ganzen Welt schaffen. Meine Arbeit dreht sich um Spieler-Rankings, Transferanalysen und tiefgehende Reportagen, die den modernen Fußball beleuchten. Ich verbinde ein ausgeprägtes redaktionelles Gespür mit einem tiefen Verständnis für die Entwicklung des Spiels – immer mit dem Anspruch, Inhalte zu liefern, die sowohl Einsicht als auch Emotion vermitteln.