Was passiert, wenn Arsenal und Man City punktgleich sind und auch die Tordifferenz gleich ist?
Ein außergewöhnlicher und bislang nie dagewesener Ausgang der Premier-League-Saison ist nun eine mathematische Möglichkeit, während Arsenal und Manchester City auf den Titel zusteuern.
Wie zuerst von GiveMeSport hervorgehoben, könnten die beiden Teams in einem extremen Szenario durch ein Entscheidungsspiel getrennt werden, falls die üblichen Tie-Breaker nicht ausreichen, um sie zu unterscheiden.
Ein hauchdünner Vorsprung an der Spitze
Arsenal führt derzeit die Tabelle mit 70 Punkten und einer Tordifferenz von +38 an. Manchester City bleibt in Verfolgung, liegt sechs Punkte dahinter, hat jedoch noch ein Spiel zu absolvieren, und nur ein minimaler Unterschied in der Tordifferenz trennt die beiden Teams.
Dieser geringe Abstand lässt kaum Raum für Fehler. Ihr bevorstehendes Duell im Etihad Stadium könnte sich als entscheidend erweisen, insbesondere für City, das möglicherweise einen Sieg benötigt, um Schritt zu halten, falls Arsenal seine Form in den übrigen Spielen beibehält.
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Wie der Titel entschieden würde
Sollten die Teams punktgleich abschließen, wendet die Premier League eine Reihe von Tie-Breakern an.
Zunächst entscheidet die Tordifferenz, in der Arsenal derzeit einen leichten Vorteil hat. Falls auch diese gleich ist, wird die Gesamtzahl der erzielten Tore herangezogen – ein Bereich, in dem City aktuell mit einem einzigen Tor vorne liegt.
Sollten beide Kriterien weiterhin keinen Unterschied machen, wird auf den direkten Vergleich zurückgegriffen. Das erste Aufeinandertreffen der beiden Teams in dieser Saison endete 1:1, was bedeutet, dass ein identisches Ergebnis die Situation weiterhin offenlassen würde.
Wenn es ungewöhnlich wird
Ab diesem Punkt werden die Regeln deutlich weniger vertraut.
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Endet das zweite Spiel mit einem Unentschieden, aber einem anderen Ergebnis, werden die Auswärtstore in diesen direkten Duellen berücksichtigt. Sollte weiterhin Gleichstand herrschen, würde der Titel durch ein einmaliges Entscheidungsspiel auf neutralem Boden entschieden – etwas, das es in der Geschichte der Premier League noch nie gegeben hat.
Auch wenn eine solche Abfolge von Ereignissen äußerst unwahrscheinlich ist, verdeutlicht sie, wie eng das Titelrennen in dieser Saison geworden ist.
Enge Entscheidungen sind nichts Neues
Manchester City ist unter Pep Guardiola kein Unbekannter, wenn es um dramatische Titelkämpfe geht. In den Saisons 2018–19 und 2021–22 beendete das Team die Liga jeweils mit nur einem Punkt Vorsprung vor Liverpool.
Historisch gesehen wurde der Titel nur in wenigen Fällen mit einem Vorsprung von einem Punkt entschieden, darunter Arsenals Triumph in der Saison 1997–98.
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Das ikonischste Finale bleibt die Saison 2011–12, als Sergio Agüeros Tor in der Nachspielzeit City den Titel aufgrund der besseren Tordifferenz gegenüber Manchester United sicherte, nachdem beide Teams die Saison mit 89 Punkten beendet hatten.
Quellen: GiveMeSport, Premier League
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