Will Harris

Washington entlässt einen Starter, der Kaderkampf wird gnadenlos

Die Commanders haben den erfahrenen Safety Will Harris entlassen, obwohl er in seiner letzten gesunden Saison durchgehend in der Startformation stand.

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Die Washington Commanders haben sich von einem Verteidiger getrennt, der in der vergangenen Saison bei jedem seiner Einsätze von Beginn an spielte. Safety Will Harris wurde im Zuge mehrerer Veränderungen vor der endgültigen Kaderfrist entlassen. Sein Abschied zeigt, wie schnell frühere Einsatzzeiten an Bedeutung verlieren können, wenn ein NFL-Team umgebaut wird.

Harris verliert seinen Platz

Laut NBC-Sports-Reporter Josh Alper stand Harris bei allen neun Einsätzen für Washington im Jahr 2025 in der Startformation. Er beendete die Saison mit 38 Tackles, einem Sack und einem erzwungenen Fumble. Diese Zahlen machen seine Entlassung bemerkenswerter als den Abschied eines Spielers, der lediglich als Ersatz eingeplant war.

Harris kam 2019 als Drittrundenpick der Detroit Lions in die NFL. Als Washington ihn verpflichtete, brachte er Erfahrung als Safety und Cornerback mit, konnte sich jedoch keinen Platz in den Planungen für eine weitere Saison sichern. Der 30-Jährige kann nun kurz vor dem ersten Spieltag von allen anderen Teams verpflichtet werden.

Washington entließ außerdem Safety Malik Spencer und setzte Defensive End Drake Jackson auf die Reserve/Injured-Liste. Jackson war 2022 in der zweiten Runde von den San Francisco 49ers ausgewählt worden und absolvierte drei Spiele für Washington. Durch die Entscheidungen wurden drei Plätze für neue Defensivspieler frei.

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Drei neue Spieler kommen

Die vollständige Liste der Transaktionen wurde von Commanders-Autor Zach Selby bestätigt. Washington verpflichtete Outside Linebacker Boogie Basham sowie die Safeties Joshuah Bledsoe und Quindell Johnson. Damit hat sich der Konkurrenzkampf um die Plätze in der Defensive unmittelbar verändert.

Basham hat seit seiner Auswahl durch Buffalo in der zweiten Runde des Drafts 2021 insgesamt 43 NFL-Spiele absolviert. Er spielte außerdem für die New York Giants und Carolina Panthers und verbuchte während seiner Zeit in New York 20 Tackles sowie eine Passabwehr. Seine Erfahrung verschafft Washington nach Jacksons Wechsel auf die Verletztenliste eine weitere Option am Rand der Defensive.

Bledsoe verbrachte zwei Spielzeiten bei den New England Patriots, während Johnson bereits mehreren Teams aus der NFL und United Football League angehörte. Beide kämpfen nun um Einsatzzeit in jener Positionsgruppe, die Harris und Spencer verlassen haben. Besonders ihre Qualitäten in den Special Teams könnten bei der endgültigen Kaderverkleinerung entscheidend werden.

Frühere Startplätze bieten keinen Schutz

Harris’ Abschied bedeutet nicht zwangsläufig, dass Washington ihm keine weitere Rolle in der NFL zutraut. Bei endgültigen Kaderentscheidungen spielen Alter, Gehalt, die Balance zwischen den Positionen und Aufgaben in den Special Teams ebenso eine Rolle wie frühere Einsätze. Die Commanders haben deutlich gemacht, dass der Status aus der vergangenen Saison keinen Platz in der neuen Mannschaft garantiert.

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