Zeitplan für die Olympischen Spiele 2026 im Herrenhockey zwischen den USA und Kanada
Das Männer-Eishockey steht bei den Olympischen Winterspielen Mailand–Cortina 2026 vor einer Rückkehr ins Rampenlicht – angetrieben von einer entscheidenden Entwicklung: der Rückkehr der NHL-Spieler.
Erstmals seit Sotschi 2014 werden die besten Profis der Welt wieder um olympisches Gold kämpfen, nachdem sich die NHL und das Internationale Olympische Komitee erneut geeinigt haben. Diese Entscheidung bringt das Elite-Niveau zurück ins Turnier und verändert die Erwartungen im gesamten Teilnehmerfeld.
Kein jüngerer Champion hat das Podium beherrscht
Die jüngere olympische Geschichte deutet auf einen offenen Wettbewerb hin. Seit 2014 haben drei verschiedene Mannschaften Gold im olympischen Männer-Eishockey gewonnen: Finnland, die Olympischen Athleten aus Russland und Kanada, wie aus den Aufzeichnungen des Internationalen Olympischen Komitees hervorgeht.
Kanadas olympischer Erfolg reicht noch weiter zurück. Bereits bei den Spielen in Vancouver 2010 gewann das Land Gold, als es die Vereinigten Staaten in einem dramatischen Finale vor heimischem Publikum bezwang – ein Ergebnis, das bis heute als prägender Moment des modernen olympischen Eishockeys gilt.
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Die Vereinigten Staaten hingegen warten weiterhin auf die Rückkehr an die Spitze. Trotz regelmäßiger Medaillenchancen haben die USA seit ihrem legendären Sieg in Lake Placid 1980 kein olympisches Gold im Männer-Eishockey mehr gewonnen. Ihren einzigen weiteren Titel holten sie 1960.
Warum die Rückkehr der NHL alles verändert
Das Fehlen von NHL-Spielern bei den Turnieren 2018 und 2022 nach gescheiterten Verhandlungen zwischen der Liga und den olympischen Organisatoren veränderte den Charakter des Wettbewerbs deutlich. Hochklassiges Torwartspiel, Durchschlagskraft in den ersten Reihen und die Führungsqualität erfahrener Spieler waren weitgehend nicht vorhanden.
Das ändert sich nun in Italien.
Mit der Rückkehr der NHL-Spieler dürften Tiefe im Kader und Erfahrung eine entscheidende Rolle spielen. Kanada geht weithin als Top-Favorit auf die Goldmedaille ins Turnier – ein Spiegel sowohl der Kaderstärke als auch der olympischen Tradition. Die Vereinigten Staaten gelten als der größte Herausforderer im Männer-Wettbewerb und werden laut Berichten und Analysen von CBC und der NHL auch im Frauen-Eishockey allgemein als das Team angesehen, das es zu schlagen gilt.
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Frühe Duelle im Blick
Die Mannschaften haben sich in der Milano Rho Ice Hockey Arena auf die Eröffnungsspiele vorbereitet.
Die Vereinigten Staaten beginnen die Gruppenphase am 12. Februar gegen Lettland, bevor sie am 14. Februar auf Dänemark und am 15. Februar auf Deutschland treffen.
Kanada startet seine Kampagne am selben Tag gegen Tschechien, gefolgt von Spielen gegen die Schweiz am 13. Februar und Frankreich am 15. Februar.
Von der Gruppenphase bis zum Gold
Die Teams, die die Vorrunde überstehen, erreichen am 17. Februar die K.-o.-Phase. Die Viertelfinals folgen am 18. Februar, die Halbfinals sind für den 20. Februar angesetzt.
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Das Turnier endet mit dem Spiel um die Bronzemedaille am 21. Februar und dem Finale um Gold am 22. Februar. Die Spiele werden zwischen der Milano Rho Ice Hockey Arena und der Milano Santagiulia Ice Hockey Arena aufgeteilt.
Mit der Rückkehr der besten Spieler der Welt auf das olympische Eis und ohne einen dominanten Champion in den jüngsten Spielen verspricht Mailand–Cortina 2026 eines der wettbewerbsintensivsten Männer-Eishockeyturniere der letzten Jahrzehnte zu werden.
Quellen: Internationales Olympisches Komitee, NHL, CBC
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