Laut The Guardian ist der Weltranglistenerste Jannik Sinner ins Halbfinale der Italian Open eingezogen und hat dabei Geschichte geschrieben, indem er Novak Djokovics langjährigen Rekord für aufeinanderfolgende Siege bei ATP Masters 1000 Turnieren gebrochen hat.
Sinner sicherte sich seinen Platz unter den letzten Vier im Foro Italico mit einem souveränen 6:2, 6:4 Viertelfinalsieg über Andrey Rublev. Der Sieg war Sinners 32. Erfolg in Folge bei Masters-1000-Turnieren und übertraf damit Djokovics vorherigen Rekord von 31 aufeinanderfolgenden Siegen aus dem Jahr 2011.
Trotz des historischen Erfolgs spielte Sinner die Bedeutung des Rekords unmittelbar nach seinem Match herunter. „Ich spiele nicht für Rekorde, ich spiele nur für meine eigene Geschichte“, erklärte er auf dem Platz. „Gleichzeitig bedeutet es mir viel, aber morgen ist ein neuer Tag, ein neuer Gegner, ein anderer Gegner.“
Dominante Leistung gegen Rublev
Im Viertelfinale traf Sinner in Rom auf seinen ersten gesetzten Gegner des Turniers. Rublev hatte Mühe, seinen Rhythmus bei den wechselhaften, windigen Bedingungen zu finden, und machte in den 18 Spielen 28 unerzwungene Fehler. Sinner hingegen passte sich dem anspruchsvollen Wetter effektiv an. „Ich hatte das Gefühl, dass wir beide heute nicht unser bestes Tennis gespielt haben“, kommentierte Sinner, „aber gleichzeitig sind die Bedingungen hier sehr schwierig. Ich habe versucht, mich bestmöglich anzupassen, und natürlich bin ich glücklich.“
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Sinners dominante Leistung bereitet ein Halbfinalduell gegen entweder Daniil Medvedev, den Titelverteidiger der Italian Open von 2023, oder Martin Landaluce vor.
Auf der Jagd nach Geschichte in Rom
Sinners Lauf in Rom hat erhebliches Gewicht, da er darauf abzielt, der erste italienische Mann seit fast fünf Jahrzehnten zu werden, der die Einzeltrophäe bei den Italian Open in die Höhe stemmt. Der letzte italienische Mann, dem dieses Kunststück gelang, war Adriano Panatta im Jahr 1976. Der Druck wird durch die Abwesenheit von Carlos Alcaraz, der verletzt ausfällt, noch verstärkt, was Sinner zu einem klaren Favoriten auf den Titel macht. Letztes Jahr verlor Sinner im Finale von Rom gegen Alcaraz, eine Erinnerung, die er zweifellos gerne auslöschen möchte.
Über die Italian Open hinaus hat Sinner bei den bevorstehenden French Open auch einen Karriere-Grand-Slam in Reichweite, was seiner bereits bemerkenswerten Saison eine weitere Ebene der Spannung hinzufügt.
Quellen: www.theguardian.com
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