Arsenal hat endlich seine 22-jährige Wartezeit auf einen Premier-League-Titel beendet und die begehrte Trophäe am Dienstag, den 19. Mai 2026, gewonnen. Der Triumph der Gunners wurde nicht durch ihre eigene Leistung besiegelt, sondern durch ein dramatisches 1:1-Unentschieden zwischen Manchester City und Bournemouth, das Arsenal mit einem uneinholbaren Vier-Punkte-Vorsprung an der Tabellenspitze ließ, bei nur noch einem ausstehenden Spiel.
Wie der Titel gesichert wurde
Der entscheidende Moment kam, als Manchester City, Arsenals engster Rivale, auf Bournemouth traf. Eli Junior Kroupi brachte Bournemouth in der 39. Minute in Führung und entfachte damit Hoffnungen bei den Arsenal-Fans.
Trotz eines unerbittlichen Anrennens des amtierenden Meisters gelang Manchester City nur ein später Ausgleich durch Erling Haaland in der 90. Minute plus fünf Sekunden Nachspielzeit. Das Unentschieden bedeutete, dass City entscheidende Punkte liegen ließ und Arsenal damit den ersten Meistertitel seit über zwei Jahrzehnten bescherte.
Arsenal-Trainer Mikel Arteta, der zuvor eine motivierende Taktik angewandt hatte, indem er eine ausgegraute Premier-League-Trophäe an die Trainingsplatzwand projizierte, die erst bei einem Sieg aufleuchten sollte, gab die Anspannung zu, mit der er das entscheidende Spiel verfolgte.
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„Der größte überhaupt“, sagte Arteta und bezog sich dabei auf seine vorübergehende Loyalität. „Für Andoni [Iraola] und alle Spieler und alle Leute, die Fans von Bournemouth sind, ich glaube, das sind wir alle. Wir wissen, dass das bedeutet, dass sie morgen unsere Unterstützung bekommen.“
Nach der Bestätigung des Titels verschwendete Arsenal-Mittelfeldspieler Declan Rice keine Zeit mit Feiern und nutzte die sozialen Medien, um eine klare Botschaft an die Rivalen zu senden. Begleitet von roten Herz- und Trophäen-Emojis lautete Rices Instagram-Bildunterschrift, wie von The Express berichtet, einfach: „Ich habe es euch allen gesagt.. es ist vollbracht.“
Eine Saison, die auf Widerstandsfähigkeit und Standardsituationen aufgebaut ist
Arsenals Titelgewinn ist der Höhepunkt einer Saison, die von bemerkenswerter Konstanz und taktischem Geschick geprägt war. Das Team verbrachte beeindruckende 238 Tage an der Spitze der Premier-League-Tabelle und demonstrierte damit seine anhaltende Qualität während der gesamten Saison. Ihre defensive Stabilität erwies sich als Eckpfeiler ihres Erfolgs, wobei das Team in dieser Saison 19 Zu-Null-Spiele erreichte.
Offensiv waren Standardsituationen eine besonders potente Waffe für Artetas Mannschaft. Laut Opta-Statistiken, die von The Athletic hervorgehoben wurden:
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- 28 von Arsenals 68 Ligatoren resultierten aus Standardsituationen.
- Diese Bilanz ist drei Tore höher als die jedes anderen Teams in der Liga.
- Bemerkenswerte 18 dieser Tore entstanden nach Eckbällen.
Das letzte Ligaspiel der Gunners in dieser Saison wird gegen Crystal Palace sein, ein Spiel, das nun als festlicher Anlass für die frisch gekürten Meister dienen wird.
Quellen: The Express, www.nytimes.com
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