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Donald Trumps UFC-Show im Weißen Haus soll 60 Millionen Dollar kosten

Die UFC plant eine historische Kampfveranstaltung im Weißen Haus, die 60 Millionen Dollar kosten und zwei Titelkämpfe umfassen soll.

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Die Ultimate Fighting Championship (UFC) bereitet sich darauf vor, eines der ambitioniertesten Events in der Geschichte des Kampfsports zu veranstalten, indem sie zum allerersten Mal eine professionelle Live-Kampfkarte auf das Gelände des Weißen Hauses bringt. Das Event, offiziell „UFC Freedom 250“ genannt, ist für den 14. Juni angesetzt und soll 250 Jahre amerikanische Unabhängigkeit mit einem, wie BBC Sport es beschrieb, beispiellosen Sportspektakel auf dem South Lawn feiern.

Laut BBC Sport laufen die Vorbereitungen im Weißen Haus bereits auf Hochtouren, wo Teams mit dem Bau großer Kuppelstrukturen, Produktionsbereichen und dem Fundament für einen Octagon-Käfig in Originalgröße, umgeben von temporären Tribünen, begonnen haben. Die Veranstaltung soll rund 60 Millionen Dollar (44,3 Millionen Pfund) kosten, was das Ausmaß der Produktion und die Bedeutung unterstreicht, die die UFC und TKO Group Holdings diesem historischen Anlass beimessen.

US-Präsident Donald Trump lobte das Projekt als das „größte Event“, das die UFC je produziert habe, und enthüllte, dass eine Arena „direkt vor der Haustür des Weißen Hauses“ gebaut werde. Die Kampfkarte soll weltweite Aufmerksamkeit erregen und Mixed Martial Arts auf Eliteniveau mit einem der ikonischsten politischen Wahrzeichen der Welt verbinden.

Titelkämpfe als Hauptattraktion der historischen Karte

Das Line-up von „UFC Freedom 250“ soll zwei große Titelkämpfe umfassen, da die UFC versucht, ein dem Anlass würdiges Blockbuster-Event zu liefern.

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Der Brasilianer Alex Pereira soll auf den Franzosen Ciryl Gane um die Interims-UFC-Schwergewichtsmeisterschaft treffen.

Der georgische Superstar Ilia Topuria soll Berichten zufolge Interims-Leichtgewichtschampion Justin Gaethje in einem weiteren Hauptkampf herausfordern.

Das Event würde eine der einzigartigsten Kulissen darstellen, die jemals für eine Kampfsportveranstaltung genutzt wurden, wobei das Weiße Haus als Herzstück einer Pay-per-View-Karte dient, die voraussichtlich Millionen von Zuschauern weltweit erreichen wird.

Exklusiver Zugang und massives öffentliches Interesse

Die Zuschauerzahl für das Event selbst wird extrem begrenzt sein. BBC Sport berichtete, dass etwa 4.300 Zuschauer auf den South Lawn zugelassen werden, wobei sich die Einladungen voraussichtlich stark auf Mitglieder des US-Militärs und ausgewählte Gäste konzentrieren werden.

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Es ist jedoch auch ein viel größeres öffentliches Zuschauererlebnis geplant. Rund 85.000 kostenlose Tickets sollen an Fans verteilt werden, damit diese die Kämpfe vom nahegelegenen Ellipse Park aus verfolgen können, der sich südlich des Weißen Haus-Komplexes befindet. Es werden keine Tickets kommerziell verkauft, was die öffentliche Nachfrage nach Zugang zu der historischen Show weiter erhöht.

Präsident Trump betonte, wie bedeutend das Interesse geworden ist, und sagte: „Ich habe noch nie jemanden etwas so sehr wollen sehen, wie die Leute diese Tickets wollen.“

Unterdessen berichtete der MMA-Journalist Ariel Helwani, dass exklusive VIP-„High Roller“-Pakete für bis zu 1,5 Millionen Dollar angeboten werden, was den Premium-Charakter des Events und das Ausmaß der Aufmerksamkeit unterstreicht.

UFC sieht Event als langfristige Investition

Trotz der enormen prognostizierten Kosten wird nicht erwartet, dass die UFC und ihre Muttergesellschaft TKO Group Holdings direkt von dem Event profitieren. Laut BBC Sport beschrieb TKO-Präsident Mark Shapiro die Kampfkarte im Weißen Haus als „eine Investition für die lange Frist“, was darauf hindeutet, dass die Organisation das Event eher als eine wegweisende Branding-Möglichkeit denn als eine traditionelle umsatzgenerierende Kampfnacht betrachtet.

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Obwohl das Weiße Haus in der Vergangenheit zeremonielle Sportaktivitäten und Freizeitveranstaltungen beherbergt hat, wäre „UFC Freedom 250“ das erste professionelle Live-Sportevent, das jemals auf dem historischen Gelände stattfindet – ein Meilenstein nicht nur für die UFC, sondern für die amerikanische Sportgeschichte insgesamt.

Quellen: www.bbc.com

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