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VAR erhält mehr Befugnisse: FIFA kündigt umfassende Regeländerungen für die Weltmeisterschaft an

Die FIFA hat umfassende Regeländerungen für die WM 2026 angekündigt, die dem VAR mehr Befugnisse geben und Zeitspiel eindämmen sollen.

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Laut The National News hat das International Football Association Board (IFAB) bedeutende neue Maßnahmen für die bevorstehende FIFA Weltmeisterschaft 2026 angekündigt. Diese gewähren Video-Schiedsrichtern (VAR) erweiterte Befugnisse und führen strenge Regeln zur Eindämmung von Zeitspiel ein. Die Änderungen sollen die Fairness erhöhen und den Spielfluss beim wichtigsten Turnier des internationalen Fußballs aufrechterhalten.

Eine wesentliche Klarstellung des VAR-Protokolls wird es den Offiziellen ermöglichen, unmittelbar vor der Spielfreigabe bei Standardsituationen einzugreifen, falls die angreifende Mannschaft Fouls begeht. Dieser Eingriff gilt speziell für Vergehen, die direkte Auswirkungen auf ein Tor, einen Elfmeter oder eine disziplinarische Sanktion haben. Sollte ein solches Vergehen die Kriterien erfüllen, wird der VAR eine Überprüfung auf dem Spielfeld empfehlen.

Fifa-Schiedsrichterchef Pierluigi Collina nannte ein kürzliches Freundschaftsspiel zwischen England und Uruguay als Paradebeispiel für eine Situation, in der das neue Protokoll ein Ergebnis hätte ändern können. Collina argumentierte, dass Ben Whites Tor für England, bei dem Adam Wharton kurz vor der Ausführung eines Eckballs Verteidiger Jose Maria Gimenez blockierte, hätte annulliert werden müssen. „Wir sind überzeugt, dass dieses Tor nicht zählen darf, es ist völlig unfair“, erklärte Collina und fügte hinzu: „Wenn ein Foul begangen wird, kurz bevor der Ball im Spiel ist, sind wir überzeugt, dass niemand etwas dagegen einwenden kann.“ Stellt der Schiedsrichter fest, dass ein Vergehen vor der Spielfreigabe des Balls stattfand, werden entsprechende disziplinarische Maßnahmen ergriffen und der Eckstoß oder Freistoß wiederholt.

Dem Zeitspiel den Kampf ansagen

Über den VAR hinaus will die FIFA auch Taktiken unterbinden, die dazu dienen, das Spiel zu unterbrechen und einen unfairen Vorteil zu erzielen. Schiedsrichter werden angewiesen, „proaktiv“ zu handeln, um zu verhindern, dass Teams Verletzungsunterbrechungen für taktische Besprechungen ausnutzen.

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Collina sprach das Problem an, dass Spieler sich während einer Verletzungsunterbrechung an den Bänken versammeln, und erklärte: „Wir werden nicht zulassen, dass die Teams zu den Bänken gehen, wenn ein Torhüter verletzt am Boden liegt. Der Torhüter hat das Recht, verletzt zu sein, aber die Spieler haben nicht das Recht, das Spielfeld zu verlassen, um eine Art Auszeit mit ihren jeweiligen Trainern zu nehmen.“

Weitere Maßnahmen zur Bekämpfung von Zeitspiel umfassen:

  • Einwürfe: Schiedsrichter werden einen sichtbaren Fünf-Sekunden-Countdown verwenden. Wird der Einwurf nicht innerhalb dieser Frist ausgeführt, erhält der Gegner den Ballbesitz.
  • Abstöße: Ein sichtbarer Fünf-Sekunden-Countdown wird ebenfalls angewendet. Verzögert sich ein Abstoß über den Countdown hinaus, erhält die gegnerische Mannschaft einen Eckstoß.
  • Auswechslungen: Ausgewechselte Spieler haben nach dem Anzeigen der Auswechseltafel nur noch 10 Sekunden Zeit, das Spielfeld zu verlassen. Sie müssen das Spielfeld am nächstgelegenen Punkt der Seitenlinie verlassen. Verlässt ein Spieler das Spielfeld nicht innerhalb der Frist, darf sein Ersatz erst bei der ersten Spielunterbrechung, nachdem eine Minute nach dem Wiederanpfiff verstrichen ist, das Spielfeld betreten.

Diese umfassenden Änderungen, die vom IFAB angekündigt wurden, signalisieren eine konzertierte Anstrengung, um sicherzustellen, dass die FIFA Weltmeisterschaft 2026 mit erhöhter Fairness und einer reduzierten Häufigkeit störender Zeitspiel-Taktiken ausgetragen wird.

Quellen: www.thenationalnews.com

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