Der ehemalige englische Verteidiger und anerkannte Experte Jamie Carragher enthüllte 2022 seine Allzeit-WM-Elf, was aufgrund des bemerkenswerten Verzichts auf Lionel Messi und Cristiano Ronaldo eine beträchtliche Debatte auslöste. Wie von GiveMeSport berichtet, erfolgte Carraghers Auswahl unter einer einzigartigen Bedingung: Nur ein Spieler pro Land durfte in die Aufstellung aufgenommen werden, was zu einem unverwechselbaren All-Star-Team führte.
Die Ein-Spieler-pro-Land-Regel
Die selbst auferlegte Beschränkung bedeutete, dass Messi und Ronaldo trotz ihrer individuellen Brillanz zugunsten anderer legendärer Persönlichkeiten aus Argentinien und Portugal übergangen wurden. Carraghers Auswahl erfolgte vor der Weltmeisterschaft 2022, einem Turnier, bei dem Messi Argentinien zum Ruhm führen sollte, was seiner anfänglichen Ausgrenzung weiteren Kontext verlieh. Stattdessen kam Argentiniens Vertretung von Diego Maradona, während Portugals Platz an Eusébio ging, beide Titanen ihrer jeweiligen Epochen.
Ein Blick auf die ausgewählten Legenden
Carraghers bevorzugte Formation war ein 4-2-3-1, mit einer Mischung aus Weltmeistern und Finalisten, deren Einfluss auf das Turnier unbestreitbar ist. Das Team, wie von The Sun berichtet, umfasst:
Torhüter: Peter Schmeichel (Dänemark)
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Schmeichel, der bei seinem einzigen WM-Auftritt 1998 das Viertelfinale erreichte, sicherte sich den Platz als Nummer eins.
Rechter Verteidiger: Lilian Thuram (Frankreich)
Der französische Abwehrrecke war ein wichtiger Bestandteil der Weltmeistermannschaft von 1998.
Innenverteidiger: Franz Beckenbauer (Deutschland)
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Als wahre Ikone führte Beckenbauer Westdeutschland 1974 zum WM-Sieg und ist einer von nur drei Männern, die das Turnier sowohl als Spieler als auch als Trainer gewonnen haben.
Innenverteidiger: Bobby Moore (England)
Englands inspirierender Kapitän führte seine Nation 1966 zu ihrem einzigen WM-Triumph.
Linker Verteidiger: Paolo Maldini (Italien)
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Der italienische Abwehr-Maestro war 1994 Vizeweltmeister.
Offensives Mittelfeld: Pelé (Brasilien)
Weithin als der größte WM-Spieler aller Zeiten angesehen, ist Pelé der einzige Spieler, der drei Weltmeisterschaften gewonnen hat, und bleibt der jüngste Gewinner und Torschütze des Turniers.
Zentrales Mittelfeld: Xavi (Spanien)
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Als Dirigent des spanischen Mittelfelds war Xavi eine zentrale Figur in ihrer Weltmeisterkampagne 2010.
Zentrales Mittelfeld: Luka Modrić (Kroatien)
Als einziger aktiver Spieler in Carraghers Elf führte Modrić Kroatien ins WM-Finale 2018 und bereitet sich immer noch darauf vor, seine Nation im Alter von 40 Jahren anzuführen.
Stürmer: Eusébio (Portugal)
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Eusébio erzielte 1966 alle neun seiner WM-Tore und führte Portugal ins Halbfinale. Seine vier Tore bei einem 5:3-Comeback-Sieg gegen Nordkorea nach einem 0:3-Rückstand bleiben legendär.
Stürmer: Diego Maradona (Argentinien)
Maradona führte Argentinien 1986 bekanntlich zum Ruhm, indem er ein kontroverses Doppelpack gegen England erzielte, darunter das berüchtigte „Hand Gottes“-Tor, das als „umstrittenstes Tor aller Zeiten“ beschrieben wird.
Stürmer: Johan Cruyff (Niederlande)
Cruyff führte die Niederlande ins Finale von 1974, wo sie letztendlich gegen Westdeutschland verloren. Seine „Total-Football“-Philosophie beeinflusst den Sport bis heute.
Interessanterweise haben vier Spieler in Carraghers endgültiger Auswahl – Peter Schmeichel, Paolo Maldini, Luka Modrić und Johan Cruyff – nie die begehrte Weltmeisterschaftstrophäe in die Höhe gestemmt, was unterstreicht, dass in einigen Fällen individueller Einfluss und Legendenstatus Vorrang vor einem direkten Sieg hatten. Die einzigartigen Auswahlkriterien sorgten für eine vielfältige und wahrhaft globale Repräsentation der größten WM-Akteure des Fußballs.
Quellen: www.givemesport.com, www.vavel.com



