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John Terry über Tuchels WM-Kader: ’11 Spielern fehlt die Qualität‘

John Terry kritisiert Thomas Tuchels WM-Kader und bemängelt, dass nur 11 Spieler die nötige Qualität für einen Titelgewinn besitzen.

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Terry schlägt Alarm

John Terry hat nie ein Blatt vor den Mund genommen, wenn es darum ging, was es braucht, damit England gewinnt. Nun, da die Weltmeisterschaft näher rückt, hat der ehemalige Nationalmannschaftskapitän ein schonungsloses Urteil über Thomas Tuchels Kader abgegeben.

Terry ist der Meinung, dass England in seiner stärksten Elf genug Qualität besitzt, um um die Trophäe mitzuspielen. Seine Sorge gilt jedoch dem, was dahintersteckt.

Terry erklärte bei Sports Uncensored, dass nur „13, 14 oder 15“ Spieler im 26-Mann-Kader in der Lage zu sein scheinen, zu spielen, wenn England die Weltmeisterschaft gewinnen will.

Das ist eine brutale Einschätzung. Sie deutet darauf hin, dass Tuchel nicht nur einige fragwürdige Entscheidungen getroffen hat, sondern sich möglicherweise selbst einer echten Turnier-tauglichen Tiefe beraubt hat.

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Große Namen außen vor

Tuchels Kader würde immer Debatten hervorrufen. Phil Foden, Cole Palmer und Harry Maguire wurden alle nicht berücksichtigt – Entscheidungen, die Kritikern sofort Angriffsfläche boten.

Der englische Nationaltrainer hat seine Auswahl als einen Kader verteidigt, der auf Ausgewogenheit, Rollen und Turnierbedingungen ausgelegt ist, und nicht nur als eine Liste der talentiertesten Namen. Laut The Independent wollte Tuchel Spieler, die für verschiedene Szenarien geeignet sind, wobei Vielseitigkeit und Teamgeist eine große Rolle in seinen Überlegungen spielten.

Terry ist jedoch nicht davon überzeugt, dass England es sich leisten kann, so viel Erfahrung zu Hause zu lassen.

Er lobte Tuchel für den Mut, schwierige Entscheidungen zu treffen, argumentierte aber, dass einige der wichtigsten Entscheidungen falsch waren. Für ein Team, das Jahrzehnte knapper Niederlagen beenden will, sind seiner Meinung nach bewährte Turnierspieler immer noch wichtig.

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Maguires Abwesenheit hinterfragt

Die Nichtberücksichtigung von Harry Maguire scheint Terry am meisten zu stören.

Maguire hat lange die Meinungen gespalten, war aber auch eine feste Größe bei Englands tiefen Vorstößen bei großen Turnieren. Terry ist der Meinung, dass diese Erfahrung hätte zählen müssen, besonders wenn die Alternative darin besteht, bei Verletzungen auf weniger erprobte Optionen zurückzugreifen.

Er wurde besonders direkt, als er Maguire mit Dan Burn verglich und sagte, er hätte den Verteidiger von Manchester United „jeden Tag der Woche“ mitgenommen.

Für Terry geht es hier nicht nur um individuelle Fähigkeiten. Es geht darum, was passiert, wenn ein Turnier chaotisch, angespannt und körperlich anspruchsvoll wird. In solchen Momenten, so glaubt er, könnte England es bereuen, Maguire nicht dabei zu haben.

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Sorge um die nächste Generation

Terry wies auch auf die Situation auf der Linksverteidigerposition hin, wo Nico O’Reilly sein erstes großes internationales Turnier bestreitet.

O’Reilly mag einer für die Zukunft sein, aber Terry argumentierte, dass ein junger Spieler auf dieser Position davon profitieren würde, jemanden wie Luke Shaw im Team zu haben. Nicht unbedingt nur zum Spielen, sondern um zu führen, zu beruhigen und zu beraten.

Das ist der Kern von Terrys Kritik. Er weist Englands jüngere Spieler nicht gänzlich ab. Er hinterfragt, ob Tuchel sie mit genügend Know-how umgeben hat.

Laut England Football stehen neun Spieler im Kader vor ihrem ersten großen Turnier, darunter O’Reilly, Dan Burn, Djed Spence, Jarell Quansah, Elliot Anderson, Noni Madueke und Morgan Rogers.

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Diese Frische könnte England helfen. Sie könnte sie aber auch entblößen.

Tuchels Wagnis wird nun deutlich

Tuchel hat keinen sicheren englischen Kader ausgewählt. Er hat einen Kader zusammengestellt, der von seinen eigenen Vorstellungen über Ausgewogenheit, Energie und Rollen geprägt ist.

Das könnte sich als inspiriert erweisen. England hat oft darunter gelitten, zu viele Stars in dasselbe Team zwingen zu wollen, besonders in den Angriffspositionen. Ein klarerer, definierterer Kader könnte Tuchel genau das geben, was er will.

Doch Terrys Warnung wird bei vielen Fans Anklang finden. Weltmeisterschaften werden selten nur von der ersten Elf gewonnen. Sperren, Verletzungen, Verlängerungen und Druck – all das stellt die Grenzen eines Kaders auf die Probe.

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England hat immer noch Harry Kane, Jude Bellingham, Declan Rice, Bukayo Saka und mehrere Spieler, die Spiele entscheiden können. Die Frage, die Terry aufgeworfen hat, ist, ob dahinter genug Qualität steckt.

Tuchel hat seine Entscheidung getroffen. Terry hat seinen Einspruch erhoben. Die Antwort wird kommen, wenn England keine Ausreden mehr hat und das Turnier beginnt.

Quellen: www.independent.co.uk, England Football

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