Zlatan Ibrahimović

Ibrahimović nennt amerikanische Fußballfans die „weichsten“ seiner Karriere

Zlatan Ibrahimović bezeichnete amerikanische Fußballfans als die „weichsten“ seiner Karriere, da ihnen der aus Europa gewohnte Druck fehlte.

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Zlatan Ibrahimović, ein Stürmer, der für seinen unerbittlichen Kampfgeist bekannt ist, hat eine offene Einschätzung der Fankultur abgegeben, die er während seiner Zeit in der Major League Soccer erlebt hat.

Nachdem er vor seinem Wechsel zu LA Galaxy in Europas prestigeträchtigsten Ligen gespielt hatte, stellte der schwedische Star einen deutlichen Kontrast in den Erwartungen und der Atmosphäre fest, die von amerikanischen Anhängern geschaffen wurde.

Laut einem Beitrag von Yonan auf X vom 6. Juni 2026 empfand Ibrahimović, dass den Fußballfans in den Vereinigten Staaten der intensive Druck fehlte, den er aus Europa gewohnt war. „Den größten Teil meiner Karriere habe ich in Italien, Frankreich, Spanien, England gespielt, dann kam ich in die USA. Ich denke, die USA hatten die ‚weichsten‘ Fans“, erklärte er.

Eine andere Art von Druck

Der erfahrene Stürmer, bekannt für seine unerbittlichen persönlichen Standards, war besonders überrascht von der entspannten Haltung der MLS-Zuschauer nach einer Niederlage. Während europäische Stadien nach einer Niederlage häufig in Frustration ausbrechen, beobachtete Ibrahimović in Nordamerika eine viel nachsichtigere Einstellung.

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Zitiert von MLS Multiplex, erzählte er von der Erfahrung: „Wenn wir Spiele verloren haben, sagten die Leute: ‚Keine Sorge, wir müssen nur die Playoffs erreichen.‘ Ich dachte mir… was meint ihr mit ‚keine Sorge‘? In meiner Welt mache ich mir Sorgen.“

Dieser Fokus auf langfristige Ziele, wie das bloße Erreichen eines Playoff-Platzes, anstatt jedes Spiel als ein „Muss-gewinnen“-Szenario zu betrachten, stand in scharfem Kontrast zur unversöhnlichen Mentalität, die in Ligen wie der Serie A, La Liga und der Premier League vorherrscht.

Ibrahimovićs Beobachtungen verdeutlichen einen grundlegenden Unterschied in der globalen Sportlandschaft. Der Fußball in den Vereinigten Staaten befindet sich weiterhin in einer Entwicklungsphase und arbeitet stetig daran, sich neben den tief verwurzelten traditionellen amerikanischen Sportarten zu etablieren.

Folglich fehlt der Liga oft die generationenübergreifende, hochintensive Fanleidenschaft, die in Europa und Südamerika zu beobachten ist, wo die Vereinstreue an Religion grenzt und sofortige Ergebnisse gefordert werden.

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Für einen Spieler, der Jahrzehnte unter dem immensen Druck der leidenschaftlichsten Fangemeinden der Welt gespielt hat, erforderte der amerikanische Ansatz eine tiefgreifende kulturelle Anpassung.

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