Nico Paz

Real Madrids ‚Brückentransfer‘-Plan für Nico Paz stößt auf FIFA-Hürde

Real Madrids Plan, Nico Paz zurückzukaufen und sofort weiterzuverkaufen, könnte wegen der FIFA-Regeln für „Brückentransfers“ scheitern.

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Laut SPORTbible kollidiert Real Madrids ehrgeiziger Plan, das Eigengewächs Nico Paz von Como zurückzuholen und ihn sofort mit erheblichem Gewinn weiterzuverkaufen, Berichten zufolge mit den „Brückentransfer“-Regularien der FIFA.

Die spanischen Giganten sollen demnach eine Rückkaufklausel für den 21-jährigen Mittelfeldspieler aktivieren wollen, nur um ihn dann Como zu einer deutlich überhöhten Ablösesumme anzubieten oder an einen anderen interessierten Verein weiterzuverkaufen. Diese Strategie scheint jedoch direkt durch Regeln in Frage gestellt zu werden, die verhindern sollen, dass Vereine von kurzfristigen Spielerregistrierungen profitieren.

Paz, ein Absolvent von Real Madrids berühmter Akademie ‚La Fabrica‘, absolvierte acht Einsätze für die erste Mannschaft der Königlichen, bevor er 2024 fest zu Como wechselte. Seine Zeit in Italien war nichts weniger als eine Offenbarung: Paz erzielte in der letzten Saison 13 Tore in 40 Spielen und spielte eine entscheidende Rolle dabei, dass Como die Qualifikation für die Champions League sicherte.

Real Madrid verkaufte Paz ursprünglich für 6 Millionen Euro, nahm aber klugerweise eine Rückkaufklausel auf, Berichten zufolge in Höhe von 9 Millionen Euro, die sie bis zum 30. Juni aktivieren konnten. Laut Journalist Fabrizio Romano soll Real Madrid heute, am 25. Juni 2026, mit Como zusammentreffen, um sie über ihre Absicht zu informieren, diese Klausel zu ziehen.

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Romano erläuterte den gemeldeten nächsten Schritt für Real Madrid: „Real Madrid trifft sich heute mit Como wegen Nico Páz: Plan ist, über die zu aktivierende 9-Millionen-Euro-Rückkaufklausel zu informieren. Real wird Como die Möglichkeit geben, Páz für eine Ablösesumme von 60 Millionen Euro fest zu verpflichten. Sollte Como ablehnen, könnten weitere Vereine in das Rennen einsteigen.“ Diese vorgeschlagene Transaktion würde Real Madrid potenziell einen Gewinn von über 50 Millionen Euro innerhalb weniger Tage bescheren.

Die FIFA-Regeln für „Brückentransfers“

Der Aspekt des sofortigen Weiterverkaufs von Real Madrids gemeldeter Strategie verstößt jedoch gegen die FIFA-Regularien bezüglich „Brückentransfers“. Diese Regeln sollen Situationen verhindern, in denen „kein Verein oder Spieler an einem Brückentransfer beteiligt sein darf“, definiert von der FIFA als „zwei aufeinanderfolgende Transfers, national oder international, desselben Spielers innerhalb eines Zeitraums von 16 Wochen“.

AS-Journalist Jose Felix Díaz hob die Auswirkungen dieser Regeln auf Real Madrids gemeldeten Plan hervor. „Real Madrid kann Nico Paz nicht zurückkaufen, um ihn dann auf dem Sommermarkt weiterzuverkaufen. Unmöglich. Zwölf Wochen müssen vergehen, das heißt, bis zum Wintermarkt“, erklärte Díaz auf X. Dies bedeutet, dass Real Madrid, sollte es Paz registrieren, mindestens 12 Wochen warten müsste, bevor es ihn verkaufen könnte, was einen weiteren dauerhaften Wechsel bis zum Transferfenster im Januar effektiv verhindern würde. Die FIFA schreibt zudem vor, dass Sanktionen gegen alle Parteien verhängt werden, wenn ein Brückentransfer als stattgefunden erachtet wird.

Paz‘ aufsteigendes Profil

Das Interesse an Paz ist angesichts seiner beeindruckenden Form und seiner aufstrebenden internationalen Karriere verständlich. Der auf Teneriffa geborene, aber für Argentinien spielende 21-Jährige hat bereits 10 Länderspiele für La Albiceleste absolviert und ist derzeit mit der Mannschaft bei der Weltmeisterschaft in Nordamerika. Er gab sein Turnierdebüt als Einwechselspieler für Lionel Messi gegen Algerien, und da Argentinien bereits für das Achtelfinale qualifiziert ist, könnte Paz am Sonntag im letzten Gruppenspiel gegen Jordanien in Arlington, Texas, seinen ersten Startelfeinsatz erhalten.

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Zu den Vereinen, die Paz‘ Situation Berichten zufolge beobachten, gehören Inter Mailand, Tottenham, Chelsea, Arsenal, Borussia Dortmund und RB Leipzig. Paz steht noch bis 2028 bei Como unter Vertrag, was jede potenzielle Vereinbarung zusätzlich verkompliziert. Während das Treffen zwischen Real Madrid und Como stattfindet, wird die Fußballwelt gespannt beobachten, wie die spanischen Giganten diese regulatorischen Hürden auf ihrem Weg zu einem erheblichen Transfermarkterlös meistern werden.

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