Eine Hommage kann mit den besten Absichten errichtet werden.
Sie kann trotzdem aus den falschen Gründen berühmt werden.
Genau das ist in Cutral Co, einer abgelegenen Stadt in der argentinischen Patagonien, passiert, wo eine riesige Statue von Lionel Messi weit über ihren eigentlichen Zweck hinaus Aufmerksamkeit erregt hat.
Eine riesige Hommage in Patagonien
Die Statue ist 26 Meter hoch, oder etwa 85 Fuß, und wurde am 16. Juni enthüllt.
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Laut The Associated Press zeigt das Monument Messi kniend, mit einem erhobenen Arm und der Weltcup-Trophäe, die er 2022 gewann, zwischen seinen Beinen platziert.
Sie besteht aus 70 Tonnen Stahl und Eisen und steht in der Nähe der Route 22, wo sie von Autofahrern, die durch die Gegend fahren, gesehen werden kann.
Lokale Behörden und der Bildhauer Aldo Beroisa haben sie als das größte jemals Messi gewidmete Monument beschrieben.
„Er ist Argentiniens natürlicher Botschafter. Für mich war es sehr wichtig, nicht nur als Künstler, sondern auch als Argentinier“, sagte Beroisa.
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Ein Detail verändert die Reaktion
Nicht die Größe der Statue löste die größte Reaktion aus.
Stattdessen konzentrierten sich viele Menschen auf die Platzierung der Weltcup-Trophäe.
Laut Mia Williams von UNILAD begannen Nutzer sozialer Medien schnell, das Design zu verspotten, nachdem Bilder der Statue online verbreitet wurden.
„Messi hat offiziell die schlechteste Sportstatue aller Zeiten“, schrieb ein Nutzer auf X.
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Ein anderer fragte: „Was dachte sich der Architekt dabei?“
Ein dritter Kommentar war ebenso unverblümt: „Ach komm schon – es sieht aus jedem Winkel schlecht aus.“
Die Statue wurde als Akt der Bewunderung geschaffen, doch die Online-Reaktion hat gezeigt, wie schnell öffentliche Kunst von einem unglücklichen visuellen Detail überschattet werden kann.
Mehr als ein Internet-Witz
Für Cutral Co geht es bei der Statue nicht nur um Messi.
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Laut Mariano Jasovich von Infobae ist das Monument auch Teil der Bemühungen der Stadt, für große öffentliche Bauwerke bekannt zu werden und mehr Besucher anzuziehen.
Beroisa, ein lokaler Künstler, arbeitete mit Anwohnern und lokalen Arbeitern zusammen, um das Projekt abzuschließen.
Die Statue wurde an der Ecke von Route 22 und Manuel Savio platziert, einem gut sichtbaren Ort, von dem lokale Beamte hoffen, dass er zu einer Touristenattraktion für Fußballfans werden kann.
Dieser Ehrgeiz hat bereits teilweise Früchte getragen.
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Die Statue hat Cutral Co weltweite Aufmerksamkeit beschert, auch wenn ein Großteil dieser Aufmerksamkeit mit Witzen verbunden war.
Messi-Manie geht weiter
Die Debatte um die Statue kommt zu einer Zeit, in der Messis Status in Argentinien enorm bleibt.
Er wurde am 24. Juni 39 Jahre alt, nur zwei Tage nachdem er Miroslav Kloses Torrekord bei Männer-Weltmeisterschaften mit seinen 17. und 18. Toren beim 2:0-Sieg Argentiniens über Österreich gebrochen hatte.
Argentinien hat auch andere Ehrungen für seinen Kapitän erlebt, darunter ein Wandgemälde in Berazategui mit den Namen von mehr als 1.300 Anhängern.
Die Statue von Cutral Co wird vielleicht nicht genau so in Erinnerung bleiben, wie ihre Schöpfer es beabsichtigt hatten.
Aber sie hat dennoch eines erreicht.
Wieder einmal ist Messi in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit gerückt, selbst wenn er nicht auf dem Spielfeld steht.



