Zlatan Ibrahimovic, der legendäre schwedische Stürmer, der bei der Weltmeisterschaft 2026 für FOX Sports als Experte tätig ist, hat seine Liste der fünf besten aktuellen Fußballer der Welt enthüllt. Auffällig ist, dass Lionel Messi in seiner Auswahl fehlt, da Ibrahimovic ihn in eine ganz eigene Kategorie einordnet.
Ibrahimovic gab seine Auswahl nach Frankreichs dominantem 3:0-Sieg über Schweden im Achtelfinale bekannt, einem Spiel, in dem Kylian Mbappé einen Doppelpack erzielte. Der ehemalige Star des AC Mailand und von Manchester United hob insbesondere die Stärke des französischen Angriffs hervor.
Zlatans überraschende Auswahl und Messis „eigene Klasse“
Ibrahimovics Top-Fünf-Spieler sind:
- Ousmane Dembele
- Michael Olise
- Kylian Mbappe
- Lamine Yamal
- Erling Haaland
Ibrahimovic erklärte seine Auswahl mit den Worten: „Nehmen Sie die fünf besten Spieler der Welt, drei davon sind im Angriff [Frankreichs]: Dembele, Olise und Mbappé.“ Er führte Messis Ausschluss weiter aus: „[Lamine] Yamal und [Erling] Haaland, würde ich sagen, denn Messi ist in seiner eigenen Klasse… aber drei der Top Fünf sind im Angriff [Frankreichs].“
Lesen Sie auch: Klopp offen für Nagelsmanns Job als Bundestrainer
Ibrahimovics Liste lässt bemerkenswerterweise mehrere hochkarätige Spieler aus, darunter Harry Kane, Declan Rice, Vinicius Jr und Khvicha Kvaratskhelia. Kane zum Beispiel hatte eine produktive Saison 2025/26 und erzielte 61 Tore in 51 Spielen.
Frankreichs dominante Leistung und offensive Geschlossenheit
Frankreichs Leistung gegen Schweden unterstrich Ibrahimovics Einschätzung ihrer Offensivstärke. Kylian Mbappé war der Star der Partie und erzielte zwei Tore, womit er insgesamt 18 WM-Tore auf seinem Konto hat. Im Rennen um den Goldenen Schuh der Weltmeisterschaft 2026 liegt er nun mit sechs Toren gleichauf mit Lionel Messi, der insgesamt 19 WM-Tore erzielt hat.
Bradley Barcola erzielte Frankreichs weiteres Tor, während Michael Olise zwei Assists beisteuerte und Ousmane Dembele Mbappés Führungstreffer vorbereitete. Ibrahimovic lobte die französischen Angreifer für ihren Teamgeist und stellte diesen früheren hochkarätigen Trios gegenüber.
„Es ist nicht einfach, diese Kombination zu schaffen. Wir haben ein Beispiel, als PSG Mbappé, Messi und Neymar hatte. Es funktionierte nicht zu 100 Prozent“, bemerkte Ibrahimovic. „Aber bei Frankreich haben sie dieses Ego nicht, wer der Eine sein wird. Sie erledigen auch ihre Aufgaben ohne Ball, was wichtiger ist als am Ball, denn wir wissen, was sie am Ball können. Sie können das Spiel selbst entscheiden – alle von ihnen. Es ist also beängstigend.“
Lesen Sie auch: Schweizer Schiedsrichter-Legende kritisiert WM-Regeln: „Was da passiert, ist nicht im Sinne des Fussballs“
Frankreich, das bisher weithin als das herausragende Team des Turniers gilt, trifft nun im Achtelfinale im Philadelphia Stadium auf Paraguay.
Lesen Sie auch: Jürgen Klinsmanns Revolution: Vor dem Sommermärchen stand Deutschland am Abgrund



