Mikel Oyarzabal

Oyarzabal ruft zur Ruhe auf: „Man befindet sich in einer etwas negativen Welle“

Mikel Oyarzabal ruft vor dem K.o.-Spiel gegen Österreich zur Ruhe auf und fordert, sich auf das Spiel zu konzentrieren, anstatt sich von negativer Kritik bee…

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Mikel Oyarzabal klingt nicht wie ein Spieler, der sich vom Trubel um die spanische Nationalmannschaft mitreißen lässt.

Der Stürmer von Real Sociedad ist zu einer der wichtigen Figuren in Luis de la Fuentes Nationalmannschaft aufgestiegen, doch er spricht weiterhin mit dem gleichen ruhigen Ton, der einen Großteil seiner Karriere geprägt hat.

Nun, da sich Spanien auf das Achtelfinalspiel der Weltmeisterschaft gegen Österreich vorbereitet, hat Oyarzabal in einem Moment, in dem Kritik und Zweifel die Mannschaft zu verfolgen beginnen, zu mehr Perspektive aufgerufen.

Ein Spieler, der den Rasen bevorzugt

Laut El Mundo sprach Sonderkorrespondent Eduardo J. Castelao in Los Angeles mit Oyarzabal vor Spaniens K.o.-Spiel gegen Österreich.

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Das Bild, das sich abzeichnet, ist das eines Fußballers, der sich am wohlsten fühlt, wenn das Gespräch über das Spiel selbst geht.

Oyarzabal machte deutlich, dass er die einfachen Aspekte des Berufs bevorzugt: Training, Spielen und Wettkämpfe. Der Rest, die externe Debatte und die ständige Interpretation jedes Ergebnisses, scheint ihn nicht auf die gleiche Weise zu interessieren.

Das mag erklären, warum er die aktuelle Stimmung in Spanien nüchterner betrachtet.

„Man befindet sich in einer etwas negativen Welle, ich kenne den Grund nicht genau“, sagte Oyarzabal.

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Es war keine wütende Beschwerde, sondern eher eine ruhige Beobachtung eines Spielers, der sich leicht von dem Lärm, der die Nationalmannschaft umgibt, distanziert zu haben scheint.

Spanien braucht eine Antwort

Das Aufeinandertreffen mit Österreich ist kein Aufwärmspiel.

Es ist ein K.o.-Spiel bei einer Weltmeisterschaft, und das ändert den Druck komplett. Spanien hat keinen Raum mehr für eine schwache Leistung oder eine langsame Reaktion.

Für De la Fuente ist das Spiel eine Chance zu zeigen, dass Spanien Ballbesitz und technische Qualität in Kontrolle umwandeln kann, wenn der Druck steigt. Für die Spieler ist es eine Gelegenheit, das Gespräch von Zweifeln weg und wieder hin zu Ergebnissen zu lenken.

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Oyarzabals Botschaft passt zu diesem Moment. Er bittet nicht um Lob, und er tut auch nicht so, als gäbe es nichts zu verbessern. Er bittet lediglich um eine ruhigere Einschätzung, wo Spanien tatsächlich steht.

De la Fuentes Vertrauen ist offensichtlich

De la Fuentes Vertrauen in Oyarzabal war offensichtlich.

Der spanische Trainer hat ihn als einen der besten Spieler der Welt gelobt, eine starke Aussage für einen Stürmer, der oft mehr für seine Intelligenz und Zuverlässigkeit als für Spektakel bewundert wurde.

Dieses Vertrauen ist wichtig, denn Oyarzabal bietet Spanien etwas Besonderes. Er ist nicht nur ein Vollstrecker. Er verbindet das Spiel, arbeitet ohne Ball und versteht den Rhythmus von Spielen.

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In einem Team voller technisch versierter Mittelfeldspieler und breiter Angriffstalente kann ein solcher Stürmer unerlässlich sein.

Ruhe vor der K.o.-Phase

Oyarzabal schien nie verzweifelt danach zu streben, die lauteste Person im Raum zu werden.

Das ist Teil seines Wertes für Spanien. Bei einem Turnier, bei dem der Druck schnell wachsen kann, gibt er De la Fuente einen Spieler, der beständig, reif und schwer aus der Ruhe zu bringen ist.

Österreich wird Spanien physisch und emotional auf die Probe stellen. K.o.-Spiele erlauben es Teams selten, ohne irgendwann zu leiden.

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Doch Oyarzabals Ansicht ist klar. Spanien muss sich weniger auf den Lärm um sie herum konzentrieren und mehr auf die Arbeit, die vor ihnen liegt.

Die Antwort auf die negative Welle, falls es eine gibt, wird nicht durch Worte kommen. Sie wird auf dem Platz kommen.

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