Roberto Martinez

Martínez verlässt Portugal nach schmerzhafter Niederlage gegen Spanien

Nach Portugals schmerzhafter WM-Niederlage gegen Spanien tritt Trainer Roberto Martínez zurück; Jorge Jesus wird als Nachfolger gehandelt.

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Spanien beendet Portugals WM-Traum

Portugals WM-Kampagne ist nach einer knappen und schmerzhaften Niederlage gegen Spanien beendet.

Die iberischen Rivalen trafen im Achtelfinale aufeinander, wo sich Spanien mit einem 1:0-Sieg in Arlington, Texas, knapp durchsetzte. Laut NBC New York erzielte der eingewechselte Mikel Merino in der Nachspielzeit das entscheidende Tor, nachdem er von Ferran Torres bedient worden war.

Für Portugal war es ein bitteres Ende eines Turniers, das mit großen Erwartungen verbunden war. Das Ergebnis schien auch das WM-Kapitel für Cristiano Ronaldo zu schließen, der bereits angekündigt hatte, dass dies sein letzter Auftritt auf der größten Fußballbühne sein würde.

Martínez bestätigt Abschied

Die Niederlage beendete auch Roberto Martínez‘ Zeit als portugiesischer Nationaltrainer.

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Laut Aftonbladet bestätigte Martínez nach dem Spiel seinen Rücktritt, wobei sein Vertrag nach Portugals WM-Aus ausläuft.

Auf die Frage, ob die Entscheidung bereits vor dem Turnier getroffen worden sei, sagte Martínez: „Nein, das glaube ich nicht. Ich kam nach Portugal, um die Weltmeisterschaft zu gewinnen, und ich denke, es hat keinen Sinn, weiterzumachen, wenn wir das nicht geschafft haben.“

Er fügte hinzu, dass der Verband nun die Möglichkeit habe, einen neuen Cheftrainer zu ernennen.

Eine durchwachsene Amtszeit endet

Martínez übernahm Portugal im Januar 2023 und ersetzte Fernando Santos nach der Weltmeisterschaft 2022 in Katar.

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Seine Amtszeit brachte 2025 Erfolg in der Nations League, doch bei den wichtigsten Großturnieren blieb Portugal hinter den Erwartungen zurück. Sie schieden bei der Euro 2024 im Viertelfinale aus, bevor diese Weltmeisterschaft bereits in der ersten K.-o.-Runde endete.

Diese Bilanz wird prägen, wie seine Amtszeit in Erinnerung bleiben wird. Portugal hatte einen der talentiertesten Kader des Turniers, konnte diese Qualität aber nie vollständig in eine überzeugende Kampagne ummünzen.

Jorge Jesus als Nachfolger gehandelt

Portugal muss nun einen neuen Zyklus vor der Euro 2028 und der Weltmeisterschaft 2030 beginnen, die das Land gemeinsam mit Spanien und Marokko ausrichten wird.

Laut A Bola wird Jorge Jesus voraussichtlich der nächste portugiesische Nationaltrainer. Der 71-Jährige ist derzeit verfügbar, nachdem er Al Nassr am Ende der letzten Saison verlassen hat.

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Für Martínez war das Ende abrupt, aber klar.

Er kam mit dem Ziel, Portugals goldene Generation zu Weltmeistern zu machen. Nach der Niederlage gegen Spanien gab er zu, dass diese Mission nicht erfüllt worden war.

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