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„Jede Entscheidung war goldrichtig“: Spaniens de la Fuente lobt umstrittenen WM-Schiedsrichter

Spaniens Trainer Luis de la Fuente verteidigte Schiedsrichter Letexier nach Argentiniens umstrittenem 3:2-Sieg gegen Ägypten und nannte jede Entscheidung „go…

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Spaniens Nationaltrainer Luis de la Fuente hat Schiedsrichter Francois Letexier vehement verteidigt, dessen Leistung beim dramatischen 3:2-Sieg Argentiniens im WM-Viertelfinale gegen Ägypten erhebliche Kritik und Vorwürfe der Voreingenommenheit hervorgerufen hatte.

Argentinien gelang eine bemerkenswerte Aufholjagd, bei der sie einen Zwei-Tore-Rückstand aufholten und Ägypten besiegten. Tore von Cristian Romero, Lionel Messi und Enzo Fernandez sicherten ihnen den Einzug ins Halbfinale. Das Spiel wurde jedoch von zwei entscheidenden Entscheidungen überschattet, die bei den ägyptischen Spielern und dem Trainerstab zu der Behauptung führten, das Turnier sei zugunsten der südamerikanischen Giganten „manipuliert“ worden.

Der erste Zündpunkt ereignete sich in der 58. Minute, als Ägypten ein Tor umstritten aberkannt wurde, wegen eines angeblichen Fouls an Lisandro Martinez zu Beginn des Angriffszugs. Später war Ägypten der Meinung, dass ihnen kurz vor Enzo Fernandez‘ Siegtreffer für Argentinien ein später Elfmeter wegen eines angeblichen Fouls von Julian Alvarez an Mohamed Salah hätte zugesprochen werden müssen.

De la Fuentes überraschende Unterstützung

Trotz der weit verbreiteten Kontroverse und der heftigen Reaktionen Ägyptens zeigte sich Luis de la Fuente verwundert über die bloße Vorstellung, Letexier in Frage zu stellen. „Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, warum Sie mich nach der Kontroverse um den Schiedsrichter im Spiel Argentinien gegen Ägypten fragen. Woher kommt das überhaupt?“, sagte de la Fuente gegenüber DAZN via Sportskeeda.

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Der spanische Trainer bekräftigte daraufhin seine Unterstützung für den französischen Offiziellen. „Ich habe das Spiel gesehen und fand, dass der Schiedsrichter alles richtig gemacht hat. Ich möchte ihm sogar gratulieren, denn jede seiner Entscheidungen war goldrichtig“, fügte er hinzu.

De la Fuentes Kommentare ähneln denen des französischen Trainers Didier Deschamps, der ebenfalls das Vorgehen seines Landsmanns in der umstrittenen Begegnung lobte. Spanien trifft am Freitag in seinem eigenen Viertelfinale auf Belgien.

FIFAs Haltung zur Integrität

Die „Manipulations“-Vorwürfe aus dem ägyptischen Lager riefen eine scharfe Reaktion von FIFAs Schiedsrichterchef Pierluigi Collina hervor. Collina wies jegliche Infragestellung der Integrität der Offiziellen vehement zurück und äußerte Bedenken hinsichtlich potenzieller Drohungen gegen sie und ihre Familien.

„Natürlich wird eine konstruktive Diskussion über Entscheidungen immer Teil des Fußballs sein, aber unbegründete Anschuldigungen haben in unserem Sport keinen Platz. Niemand kann die Integrität der FIFA-WM-Spieloffiziellen in Frage stellen. Wenn dies geschieht, kann es Reaktionen hervorrufen, die zu Drohungen gegen sie und ihre Familien führen. Das ist nicht richtig“, erklärte Collina.

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Letexier, ein 37-jähriger FIFA- und UEFA-Elite-Schiedsrichter, war einer von vier Schiedsrichtern, die für die Viertelfinale eingeteilt wurden. Während er keines der Halbfinale leiten wird, müssen die Offiziellen für das WM-Finale 2026, das am 19. Juli im New York New Jersey Stadium stattfindet, und das Spiel um Platz drei noch bestimmt werden. Clement Turpin wird das Viertelfinale zwischen Norwegen und England in Miami pfeifen.

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