Jurgen Klopp

Klopp vor Deutschland-Vorstellung: DFB bereitet große Ankündigung vor

Jürgen Klopp wird voraussichtlich am Freitag als neuer Bundestrainer vorgestellt, da der DFB eine bedeutende Personalentscheidung bekannt gibt.

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DFB lädt zur Pressekonferenz in Frankfurt

Jürgen Klopp wird voraussichtlich am Freitag, den 24. Juli, als neuer Bundestrainer der deutschen Nationalmannschaft vorgestellt, während der Deutsche Fußball-Bund eine seiner bedeutendsten Personalentscheidungen der letzten Jahre vorbereitet.

Der DFB hat eine Pressekonferenz in seiner Frankfurter Zentrale für 11:00 Uhr MESZ einberufen. Obwohl der Verband Klopp in seiner Einladung nicht namentlich erwähnte, wird der Zweck der Veranstaltung weithin als seine offizielle Vorstellung verstanden.

Laut einem Bericht der Sportschau über die angesetzte DFB-Pressekonferenz wird Klopp voraussichtlich während der Veranstaltung als Nachfolger von Julian Nagelsmann enthüllt.

Die Ernennung wird Klopp zum ersten Mal wieder an die Seitenlinie zurückbringen, seit er am Ende der Saison 2023/24 als Trainer des FC Liverpool zurückgetreten ist.

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Vertrag läuft angeblich bis 2030

Klopp wird voraussichtlich einen Vertrag für die nächsten vier Jahre unterschreiben, der die Weltmeisterschaft 2030 einschließt.

Laut einem Bericht von Sky Sport Deutschland von Florian Plettenberg, Patrick Berger, Kerry Hau und Torben Hoffmann wurde in den letzten Phasen der Weltmeisterschaft 2026 eine Einigung zwischen Klopp, dem DFB und seinem Arbeitgeber Red Bull erzielt.

Der 59-Jährige ist seit Januar 2025 als globaler Fußballchef von Red Bull tätig. Diese Position hielt ihn nach seinem Abschied aus Liverpool eng mit dem Spiel verbunden, umfasste jedoch nicht die täglichen Aufgaben eines Mannschaftstrainers.

Sein erwarteter Wechsel zur Nationalmannschaft beendet daher eine zweijährige Abwesenheit vom Traineramt und ist keine vollständige Abkehr vom Fußball.

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Deutschland setzt auf einen seiner größten Namen

Klopp soll Nagelsmann ersetzen, der die Nationalmannschaft nach Deutschlands enttäuschendem Ausscheiden gegen Paraguay in der ersten K.o.-Runde der Weltmeisterschaft 2026 verlassen hat.

Laut der offiziellen DFB-Mitteilung zu Nagelsmanns Abschied bat der ehemalige Bayern-Trainer um seine Freistellung, nachdem er zu dem Schluss gekommen war, dass die Mannschaft einen Neuanfang brauchte.

Der Verband identifizierte Klopp daraufhin als seinen Wunschkandidaten. In einem weiteren offiziellen DFB-Update zu den Verhandlungen bestätigte der Dachverband, dass Präsident Bernd Neuendorf und Vizepräsident Hans-Joachim Watzke in New York ausführliche Gespräche mit ihm geführt hatten.

Der DFB erklärte, die Gespräche hätten eine Einigung über die wesentlichen Bedingungen eines potenziellen Vertrags ergeben, obwohl die Vereinbarung noch die Zustimmung der zuständigen Gremien und eine Einigung mit Red Bull erforderte.

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Eine neue Herausforderung nach dem Erfolg in Liverpool

Klopp kommt mit einer der beeindruckendsten Trainerbilanzen seiner Generation.

In fast neun Jahren beim FC Liverpool führte er den Verein zum Premier-League-Titel, zur Champions League, zum FA Cup und zu zwei League Cups. Bevor er nach England wechselte, gewann er mit Borussia Dortmund zwei Bundesliga-Titel und den DFB-Pokal.

Seine Herausforderung mit Deutschland wird ganz anders sein. Anstatt täglich mit den Spielern zu arbeiten, wird Klopp während der Länderspielpausen nur begrenzte Vorbereitungszeit haben, während er versucht, eine Mannschaft neu aufzubauen, die bei den jüngsten großen Turnieren Schwierigkeiten hatte, die Erwartungen zu erfüllen.

Dennoch dürften sein Ruf, seine Führungspersönlichkeit und seine Vertrautheit mit dem deutschen Fußball der Nationalmannschaft neuen Optimismus verleihen.

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Bis der DFB seine Ankündigung auf der angesetzten Pressekonferenz macht, sollte Klopp jedoch weiterhin als Deutschlands erwarteter oder designierter Bundestrainer bezeichnet werden und nicht als offiziell bestätigte Ernennung.

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