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Lando Norris warnt Rivalen vor McLarens ungenutztem Potenzial für 2026 nach Sieg in Ungarn

Lando Norris warnt Rivalen, dass McLarens 2026er-Auto trotz schwierigem Saisonstart noch erhebliches ungenutztes Potenzial birgt.

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Der amtierende Formel-1-Weltmeister Lando Norris hat seinen Rivalen eine kühne Botschaft übermittelt: McLaren verfüge trotz eines herausfordernden Saisonstarts noch über erhebliches, ungenutztes Potenzial in seinem 2026er-Auto. Norris sicherte sich im vergangenen Monat beim Großen Preis von Ungarn seinen ersten Sieg der aktuellen Saison, ein Triumph, den er als erst den Anfang für das Team aus Woking betrachtet.

Der Triumph beim GP von Ungarn war McLarens fünfte Podiumsplatzierung der Saison, ein willkommener Schub für ein Team, das mit den für 2026 eingeführten neuen Regeln zu kämpfen hatte. Norris, der von der Pole-Position startete, managte das Rennen souverän und überquerte die Ziellinie mehr als 15 Sekunden vor Max Verstappen und dem aktuellen Führenden der Fahrerwertung, Kimi Antonelli, und sicherte sich damit entscheidende 25 Punkte. Der Sieg hatte jedoch einen bitteren Beigeschmack für McLaren, da Norris‘ Teamkollege Oscar Piastri aufgrund eines Getriebeschadens aus der Führungsposition ausscheiden musste.

Ein herausfordernder Start ins Jahr 2026

Die Saison 2026 hat sich für McLaren im Vergleich zu ihrer Meisterschaftssaison 2025 als schwieriger erwiesen. Das Team liegt derzeit auf dem dritten Platz der Konstrukteurswertung, hinter Mercedes und Ferrari, und hat laut crash.net 159 Punkte Rückstand auf den führenden Konstrukteur Mercedes. Ihr erstes Podium des Jahres erreichten sie in Japan, wobei Norris selbst bis Miami auf seine erste Top-Drei-Platzierung als Weltmeister warten musste.

Trotz dieser Hürden bleibt Norris optimistisch hinsichtlich McLarens Entwicklung. „Wir sehen immer noch gutes Potenzial im Auto, und wir glauben immer noch, dass wir die Dinge von unserem jetzigen Stand aus ändern können“, erklärte Norris in einem von McLaren veröffentlichten Nachbesprechungsbericht. Er räumte die aktuelle Position des Teams ein und fügte hinzu: „Als Team und mit dem Auto sind wir sicherlich nicht ganz auf dem Niveau, auf dem wir sein wollen oder auf dem wir letzte Saison waren. Wir sind damit nicht zufrieden; wir waren von unserer eigenen Leistung enttäuscht, aber wir arbeiten hart an Verbesserungen.“

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Der zwölfmalige Grand-Prix-Sieger betonte, dass McLaren noch lernt, sein neues Material voll auszuschöpfen. „Wir haben das Gefühl, dass wir unser Verständnis für dieses Auto noch nicht vollständig gefunden haben, aber selbst bevor unser jüngstes Upgrade-Paket uns zum Sieg in Ungarn verhalf, hatten wir bereits einige gute Ergebnisse erzielt“, erklärte er. „Wir haben das Gefühl, dass wir diesem Potenzial noch nicht nahegekommen sind, daher freuen wir uns darauf, es wirklich vollständig zu verstehen, denn dann werden wir in der Lage sein, die Dinge zu maximieren.“

Der Kampf um die Meisterschaft spitzt sich zu

Während Norris‘ Sieg einen dringend benötigten Moralschub liefert, bleibt das Bild in der Fahrer-Weltmeisterschaft herausfordernd. Norris liegt derzeit auf dem fünften Platz der Wertung, 91 Punkte hinter Kimi Antonelli. Der junge Italiener hat eine dominante Saison hingelegt, insbesondere in den früheren Phasen:

  • Siege: 6
  • Zweite Plätze: 1
  • Dritte Plätze: 2

Antonellis beträchtlicher Vorsprung wurde in Barcelona und Silverstone verkürzt, aber er hält immer noch einen 50-Punkte-Vorsprung vor der kurzen Sommerpause. Piastri hingegen hat in dieser Saison noch keinen Grand-Prix-Sieg errungen oder die 100-Punkte-Marke durchbrochen.

Die F1-Saison wird am 23. August auf dem Circuit Zandvoort in den Niederlanden fortgesetzt. Es ist ein Ort mit guten Erinnerungen für Norris, da er dort 2024 seinen zweiten GP-Sieg überhaupt einfuhr. McLaren wird hoffen, dass ein tieferes Verständnis ihres Autos, kombiniert mit Norris‘ neuem Selbstvertrauen, ihnen helfen kann, den Rückstand zu verringern und das Potenzial freizusetzen, von dem ihr Weltmeister glaubt, dass es noch darauf wartet, entfesselt zu werden.

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