Alejandro Balde entschied sich, über einen Verbleib zu sprechen, nicht über einen Abschied.
Im Gespräch mit dem katalanischen Sender TV3 nach Barcelonas Sieg bei der Joan-Gamper-Trophy in dieser Woche äußerte sich der 22-jährige Linksverteidiger direkt zu den Abgangsgerüchten.
„Ich weiß, dass viel geredet wird, aber ich glaube, dass ich die Dinge richtig mache“, sagte Balde.
„Ich muss mich auf mich selbst und meine Arbeit konzentrieren, dann kommen die Dinge von allein.“
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Diese öffentliche Botschaft kam zu einem Zeitpunkt, an dem Berichte aufkamen, wonach Manchester United sich als späte Option an ihn gewandt habe. Laut Fabrizio Romano, zitiert von The Peoples Person, hat der Premier-League-Klub bei Baldes Beratern angerufen, um dessen Verfügbarkeit auszuloten.
„In den vergangenen Tagen gab es Telefonate mit dem Umfeld von Alejandro Balde, um zu klären, ob ein Abgang möglich ist und unter welchen Bedingungen“, schrieb Romano.
„Balde ist glücklich in Barcelona.“
Der Rückschlag mit Lewis Hall, der United zu Balde trieb
Balde ist eher eine Notlösung als die erste Wahl. Uniteds Hauptziel auf der linken Seite war Newcastles Lewis Hall, doch FootballTransfers berichtete, dass sein Preis auf ein Niveau stieg, das United nicht zu zahlen bereit war. Das trieb den Klub zu Alternativen, zu denen auch David Raum von RB Leipzig und Jorge Salinas von Racing Santander gehören.
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Eine mögliche Ablösesumme für Balde wäre eher eine Schätzung als eine feste Größe. Das Bewertungsmodell von FootballTransfers taxiert seinen Wert auf rund 48 Millionen Euro.
Barcelona hat ihn nicht auf den Markt gebracht
Sportlich gibt es durchaus Gründe, warum Barcelona zuhören könnte. João Cancelo ist nach vorherigen Leihen fest ins Camp Nou gewechselt, und seine Präsenz hat Baldes Einsatzzeiten auf der linken Seite bereits eingeschränkt.
Dagegen stehen ein Vertrag, der bis zum Sommer 2028 läuft, und die Tatsache, dass Balde ein aus der eigenen Jugend stammender spanischer Nationalspieler ist, den der Klub nicht billig verkaufen würde, sofern überhaupt. Aus Barcelona kam bislang kein öffentliches Signal, dass ein Verkauf in Betracht gezogen wird.
Baldes Botschaft ging den Telefonaten voraus
Mehrere aktuelle Berichte schlagen in dieselbe Kerbe: Balde will nicht gehen, und Romanos Formulierung, er sei „glücklich in Barcelona“, zieht sich durch die Berichterstattung.
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Balde hatte seine Haltung bereits Ende Juli deutlich gemacht und gegenüber SPORT erklärt, dass „Barcelona mein Zuhause ist“. Seine Worte im TV3 nach dem Gamper-Spiel unterstrichen in anderer Form denselben Punkt.
Da sich das Transferfenster der Premier League seinen letzten Tagen nähert und aus dem Camp Nou kein Signal kommt, dass ein Verkauf zur Debatte steht, dürfte Uniteds späte Anfrage kaum Aussicht auf Erfolg haben.
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