Coach speaks out after Messi altercation: Argentine still faces possible punishment over 'swipe'

Trainer meldet sich nach Messi-Zwischenfall zu Wort: Argentinier droht weiterhin Strafe wegen „Schlag“

Der 22-jährige Stürmer von Philadelphia Union sieht sich seit zwei Tagen einer Flut feindseliger Kommentare aus Lionel Messis weltweiter Fangemeinde ausgesetzt, während die MLS noch über eine Entscheidung zum Schlag…

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Die Auseinandersetzung ereignete sich tief in der Nachspielzeit am Mittwochabend im Subaru Park, in einem Spiel, das Inter Miami noch mit 2:2 rettete. Quinn Sullivan, das Eigengewächs aus der Akademie der Union, ging in der 104. Minute im Strafraum zu Boden. Ian Fray, der Verteidiger von Miami, stieg mit den Händen auf dessen Hinterkopf über ihn hinweg. Sullivan riss ihn mit einem Beingriff zu Boden, und schon war die Rangelei im Gange.

Messi hatte bereits zweimal getroffen und damit die Marke von 920 Karrieretoren überschritten, doch auch er mischte sich ins Getümmel. Was der Schiedsrichter nicht sah und was seither online in Endlosschleife läuft, war, wie der Argentinier ausholte und Sullivan in den Nacken schlug.

Messi kam ohne Karte davon. Sullivan sah Gelb. Sein jüngerer Bruder Cavan, 16, der herbeigeeilt war, um ihn zu verteidigen, wurde zusammen mit Miamis Yannick Bright vom Platz gestellt.

Die MLS berät noch über eine Strafe

Die Disziplinarkommission der MLS prüft das Video. Nach den Ligaregeln droht „jeder Person, die dabei beobachtet wurde, wie sie das Gesicht, den Kopf oder den Nacken eines Gegners auf eine Weise berührt, die eine Auseinandersetzung provoziert oder eskaliert“ eine Mindeststrafe, wobei auch eine Sperre für ein Spiel möglich ist. Eine Sperre würde Messi das nächste Auswärtsspiel von Inter Miami bei Toronto FC kosten.

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Berichte des argentinischen Journalisten José Armando, zitiert von World Soccer Talk, deuten eher auf eine Geldstrafe als auf eine Sperre hin. Bis Freitag lag noch keine Entscheidung vor.

Messis Fans meldeten sich auf Instagram

Bis Donnerstag waren Sullivans Instagram-Antworten von Anhängern des Argentiniers überflutet. Der Ton reichte von kämpferisch bis persönlich. Bolavip US, das die Welle als Erstes dokumentierte, zitierte Kommentare wie „Niemand wusste, wer du bist, bevor du versucht hast, dich wichtigzumachen“ und „Lerne, deinen Vater zu respektieren“.

Nicht jeder Kommentator stimmte in den Chor ein. „Warum hast du Messi nicht zurückgeschlagen?“, fragte ein Union-Anhänger unter einem Beitrag, und die Antwortkette lief von da an weiter.

Ryan Richter, der Interimstrainer der Union, verteidigte Sullivan direkt nach dem Spiel.

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„Quinns Reaktion ist völlig normal für das, was man in dieser Situation tun würde“, sagte er dem Philadelphia Inquirer. „Das ist ein echter Mangel an Respekt.“

Der Beingriff hatte Fray gegolten, nicht Messi. Doch die Szene, die um die Welt ging, ist der Schlag. Sullivan ist 22, ein Eigengewächs mittlerweile in seiner fünften Saison bei der Union und wurde mit neun Assists in weniger als 2.000 MLS-Minuten zum Spieler des Jahres 2025 des Klubs gewählt. Nichts davon hat ihn vor der Kommentarflut geschützt.

Regeln für alle und Regeln für Messi

Die anstehende Entscheidung berührt eine altbekannte Frage. Der größte Star des Fußballs fällt disziplinarisch formal in dieselbe Kategorie wie jeder andere MLS-Spieler, der einem Gegner mit der Hand an den Kopf geht. Die vergangenen 48 Stunden legen nahe, dass ein großer Teil seiner Fangemeinde das anders sieht.

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