Arsenal sell Martinelli for club-record fee to Al Hilal, and still have no winger

Arsenal verkauft Martinelli für Vereinsrekord an Al Hilal und steht weiter ohne Flügelspieler da

Arsenal hat am letzten Tag des Transferfensters seinen bislang größten Verkauf verbucht: Gabriel Martinelli wechselt für 60 Millionen Pfund plus Weiterverkaufsbeteiligung zu Al Hilal. Trotzdem geht der Klub ohne den…

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Gabriel Martinellis Wechsel nach Saudi-Arabien ist nun offiziell. Al Hilal zahlt fixe 60 Millionen Pfund für den Brasilianer, zudem sichert sich Arsenal eine Weiterverkaufsbeteiligung, womit dies zum größten Verkauf in der Vereinsgeschichte des Londoner Klubs wird.

Die Summe übertrifft die 40 Millionen Pfund, die Arsenal beim Wechsel von Alex Oxlade-Chamberlain zu Liverpool im Sommer 2017 erhielt.

Arteta hatte den 25-Jährigen bei Arsenals ersten beiden Premier-League-Kadern der Saison außen vor gelassen. Martinelli, der 2019 als 18-Jähriger von Ituano gekommen war, absolvierte 191 Premier-League-Spiele für die Gunners, erzielte 41 Tore und lieferte 24 Vorlagen. Er verlässt den Klub als Premier-League-Meister, nachdem Arsenal in der vergangenen Saison seine 22-jährige Titeldurststrecke beendet hatte.

Sein einziges öffentliches Wort zum Wechsel kam über die Social-Media-Kanäle von Al Hilal: eine kurze Zeile, direkt aus dem Marketing des Klubs übernommen.

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„Stolz, blau zu sein, stolz, Al-Hilal zu sein.“

Al Hilal zählt nun Martinelli neben dem ehemaligen Aston-Villa-Stürmer Ollie Watkins zu seinem Kader. Watkins wechselte in diesem Sommer für 51 Millionen Pfund und traf bei seinem Debüt beim 3:0-Sieg gegen Al-Ahli.

Ian Wright: Umgang „unangenehm“

Nicht jeder im Arsenal-Umfeld war mit dem Umgang mit Martinellis letzten Wochen einverstanden. Nach dem Auftaktsieg gegen Coventry sagte der frühere Gunners-Stürmer Ian Wright bei Sky Sports, der Umgang mit Martinelli habe ihn „unangenehm“ berührt, und der Brasilianer hätte „mehr Respekt“ verdient.

Martinelli stand in der vergangenen Saison auf dem Weg zum Titel nur in 11 von 30 Premier-League-Partien in der Startelf, die niedrigste Anzahl an Startelfeinsätzen seit 2020/21, und war in der Hierarchie auf dem linken Flügel hinter Neuzugang Christos Tzolis und Eberechi Eze auf den dritten Platz zurückgefallen.

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Der Flügelspieler, den Arsenal nicht verpflichtete

Der Verkauf passt schlecht zu Arsenals eigentlichem Problem. Arteta ging in das Transferfenster mit der Suche nach einem erstklassigen Linksaußen und bekam keinen. Die Hauptziele Vinícius Júnior und Julián Álvarez blieben beide, und Bradley Barcola wechselte für kolportierte 123 Millionen Pfund zu Liverpool, ohne dass Arsenal laut Jamie Carraghers Einschätzung bei Sky ernsthaft dagegen gehalten hätte.

Der neue Mann auf der linken Seite ist Christos Tzolis, für rund 34 Millionen Pfund vom FC Brügge verpflichtet. Rio Ferdinand hat ihn als Kandidaten für den Transfer des Sommers bezeichnet, doch er kommt in einer ganz anderen Preisklasse als der Topname, den Arsenal das gesamte Fenster über verfolgt hat. Eine Analyse von Football Transfers bewertete das Transferfenster als Fehlschlag für einen Kader, von dem erwartet wird, dass er den Titel verteidigt und in der Champions League ganz oben mitspielt. GiveMeSport bezifferte den Preis dieser Entscheidung auf 130 Millionen Pfund.

Über 120 Millionen Pfund durch Verkäufe eingenommen

Mit Martinellis Abgang steigen Arsenals Einnahmen aus Sommerverkäufen auf über 120 Millionen Pfund. Leandro Trossard wechselte im Juli zu Beşiktaş (17 Millionen Pfund), Gabriel Jesus ging zum FC Barcelona (8,6 Millionen Pfund), Fabio Vieira kehrte zum FC Porto zurück (7,7 Millionen Pfund) und Jakub Kiwior wechselte ebenfalls zu Porto (19 Millionen Pfund), während Christian Nørgaard zum FC Everton ging (7 Millionen Pfund) und Karl Hein zu Werder Bremen (2,6 Millionen Pfund). Ethan Nwaneri wurde an Borussia Dortmund verliehen.

Nach Martinellis Abgang ist Bukayo Saka der letzte verbliebene Stammspieler aus dem Kader, den Arteta bei seiner Amtsübernahme am 20. Dezember 2019 vorfand. Arsenal kehrt nach der Länderspielpause im September in die Premier League zurück.

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