Sabalenka fumes at US Open press conference: 'Think before you say stuff'

Sabalenka platzt bei US-Open-Pressekonferenz der Kragen: „Denkt nach, bevor ihr etwas sagt“

Die zweifache Titelverteidigerin fuhr in New York einen Reporter an, nachdem sie gefragt worden war, ob ihre Social-Media-Posts vor dem Turnier eher nach Feiern als nach Vorbereitung aussahen.

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„Ihr seid echt ein Witz. Partys, Spaß … warum sagt ihr so etwas überhaupt?“

Aryna Sabalenkas Antwort kam am Mittwoch in einem still gewordenen Presseraum, nur wenige Minuten nachdem sie Qualifikantin Polina Iatcenko in der zweiten Runde in gerade einmal 54 Minuten mit 6:1, 6:1 besiegt hatte.

Die Frage, die sie auf die Palme brachte, bezog sich auf ihre jüngsten Social-Media-Aktivitäten, in denen sie im Vorfeld der US Open von Sponsorenterminen gepostet hatte. Sabalenka wies die Unterstellung entschieden zurück.

„Nur weil ich ein paar Aktivitäten mit Sponsoren gepostet habe, denkt ihr, ich hätte gefeiert statt trainiert?“

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Zwei Pressekonferenzen, dieselbe Art von Fragen

Es war die zweite Pressekonferenz nach einem Spiel in Folge, in der Sabalenka mit Fragen zu ihrer Vorbereitung konfrontiert wurde. Nach ihrem Sieg gegen Camila Osorio in der ersten Runde am Montag hatte sie bereits versucht, das Thema zu beenden.

„Warum denken Sie, ich hätte mich in der Woche davor nicht auf Tennis konzentriert?“, sagte sie damals und fügte hinzu, dass ihre Termine abseits des Platzes sorgfältig ausgewählt seien. „Das ist so etwas wie mein Hobby neben dem Tennis. Der gesamte Zeitplan, den wir aufstellen, dreht sich um Tennis.“

Am Mittwoch war die Geduld dann vorbei. Die Weltranglistenerste beendete den Wortwechsel mit einem knappen Satz, den der ganze Raum hören sollte.

„Ach ja, davor war ich also nicht ernsthaft dabei. Nächste Frage. Denkt nach, bevor ihr etwas sagt.“

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Auf den Spuren von Serenas Geschichte

Die Gereiztheit hat mit dem zu tun, was auf dem Spiel steht. Sabalenka reiste als zweifache Titelverteidigerin nach New York, und ihr Sieg gegen Iatcenko baute ihre Siegesserie bei den US Open auf 15 Spiele aus. Ein dritter Titel in Serie in Queens würde sie an die Seite von Serena Williams stellen, die von 2012 bis 2014 dreimal in Folge die US Open gewann und damit als bisher letzte Frau dieses Kunststück schaffte.

Auf dem Platz selbst war die Leistung in der zweiten Runde so souverän, wie es die Zahlen vermuten lassen. Sabalenka schlug 24 Winner, Iatcenko drei, und gab auf dem Weg in die dritte Runde nur zwei Spiele ab.

Als Nächstes Rakhimova, dann die gesetzten Spielerinnen

Der Weg wird noch nicht schwerer. Sabalenka trifft am Freitag auf Kamilla Rakhimova aus Usbekistan, eine Gegnerin, die sie in allen drei bisherigen Duellen besiegt hat. Erst ab der vierten Runde häufen sich die gesetzten Konkurrentinnen in ihrer Turnierhälfte.

Sabalenka selbst nannte die mentale Seite ihres Spiels als Grund dafür, dass ihr Niveau in New York wieder da ist.

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„Ich kann definitiv sagen, dass ich mental deutlich stärker bin als noch mitten in der Saison.“

Ihr Spiel in der dritten Runde gegen Rakhimova ist für Freitag in New York angesetzt.

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